Ludo Moritz Hartmann begründete ein Konzept der Volksbildung, bei dem die Schlagworte "Denkfähigkeit" und "Integration allgemeiner und beruflicher Weiterbildung" im Fokus standen. Er wurde zudem Leiter der universitären Volksbildungskommission und gründete ab 1900 fünf Volkshochschulen in Wien. Des Weiteren war er als Lehrender, Publizist und Funktionär in der Volksbildung aktiv.
Johannes Tews (1860-1937) war Dorfschullehrer und Autodidakt. Er war langjähriger Vorsitzender des Dt. Lehrervereins und der Gesellschaft für Volksbildung (GfV). Im Rahmen seiner Lehrertätigkeit setzte er sich stark für eine umfassende, auf mehr Chancengleichheit basierende, Schulreform und für eine akademische Aufwertung des Volksschullehrerberufs ein. Er entwickelte zudem das Konzept der „Einheitsschule“ (1906). Im sogenannten Richtungsstreit „alte“ versus „neue“ Richtung der Volksbildung, wa…
Der Beitrag vermittelt Einblicke in den gesellschaftlichen Stellenwert betrieblicher Weiterbildung und über die Theoriediskussion zu diesem Aspekt der Erwachsenenbildung in der freien Volksbildung während der Weimarer Republik.
Eine kommentierte Sammlung von Dokumenten zum Selbstverständnis der Volksbildung, zu den Heimvolkshochschulen Tinz und Dreissigacker und zur Volkshochschule Thüringen; sie enthält auch Stellungnahmen zum sich etablierenden Dritten Reich.
Wilhelm von Humboldt wird als der Begründer des neohumanistischen Bildungsbegriffs mit seiner strikten Trennung von allgemeiner und beruflicher Bildung im Gymnasial- und Hochschulbereich angesehen. Er wirkte zudem am Aufbau des öffentlichen Bildungssystems in Preußen mit.
Im Jahr 1780 ließ der preußische König Friedrich der Zweite eine Preisfrage ausschreiben, die sowohl eine philosophische als auch politische Brisanz mit sich brachte. Die nachfolgende Textstelle zeigt, dass Immanuel Kant die Herausforderung von Freiheit und Herrschaft in einem aufklärerischen Sinne als die eines gelehrten Standes und nicht als die aller Menschen angesehen hat.
Friedrich Eberhard von Rochnow war 1791 Mitbegründer der Märkischen Ökonomischen Gesellschaft zu Potsdam und wurde ihr erster Direktor. Die Gesellschaft beschäftigte sich mit allen zeitgenössischen Themen zur Hebung der landwirtschaftlichen und gewerblichen Produktion.
Bernhard Christian Faust und Johann August Unzer griffen auf, auf Unterhaltung ausgerichtete, literarische Gattungen zurück, um Wissen zu vermitteln. Die nachfolgenden Quellen zeigen Textauszüge aus ihren Arbeiten.