In diesem Beitrag zu den Zukunfts-Themen „Neue“ Medien – Informations- und Kommunikationstechnologien und Patchwork-Biographien wird die alte und nach wie vor virulente bildungs- und sozialpolitische Frage nach der Chancengerechtigkeit in den Mittelpunkt gerückt.
Bildung im Alter zielt auf Orientierung und erweiterte Handlungsspielräume sowie auf Vernetzung in der realen und digitalen Welt – um den Herausforderungen und Chancen beim Älterwerden positiv begegnen zu können. Als erfolgversprechend erweist sich der Ansatz, dass das Bildungspersonal in Einrichtungen der Erwachsenenbildung als Lern- und Engagementbegleitung engagierte Digitalpat*innen weiterbildet und in deren Praxis fachlich unterstützt.
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, kritische Lebensereignisse zu erfahren. Zugleich sind hinsichtlich der Persönlichkeit besondere Entwicklungen möglich – und damit verbunden auch die Fähigkeit, solche kritischen Lebensereignisse zu bewältigen. Wie die Erwachsenen- und Weiterbildung im Allgemeinen und die konfessionelle Erwachsenenbildung im Besonderen dabei unterstützen kann, zeigt der Autor auf.
Beatrice Ploch hat als freie Mitarbeiterin für das DIE die Studie "Beschäftigung von MigrantInnen in der Altenpflege" in Frankfurt/M. erstellt. Sie wertet Informationen aus sechs Alten- und Pflegeheimen aus und stellt die Situation von Pflegenden mit Migrationshintergrund, deren Bildungsstand und den Fortbildungsbedarf vor.
Der Beitrag versucht, das Zusammenwirken von Identität und Bildung in seinen verschie¬denen Dimensionen auszuloten, um so die Bedeutung des Identitätserlernens in der Erwachsenenpädagogik aufzuzeigen. Es wird deutlich, dass im Zuge der globalen Temporalisierung identitäre Selbstverortungen schwieriger werden, sie deshalb aber nicht an Gewicht verlieren. Im Gegenteil: Unter den Bedingungen hybrider Vergesellschaftung wird der selbstreflexive Umgang mit der eigenen Identität immer wichtiger. Dahe…