Christiane Heibach stellt in ihrem Vortrag vier allgemeine Medientheorien vor – die mathematische Informationstheorie und Kybernetik, den Konstruktivismus, die Schriften von Marshall McLuhan und Vilém Flussen – und teilt sie drei grundlegend unterschiedlichen Perspektiven zu. Entweder wird die Struktur der Medien, ihre Wirkung auf Denk- und Wahrnehmungsstrukturen oder der funktionale Aspekt fokussiert. Diese Einteilung verdeutlicht die vielfältigen Konsequenzen für die Erwachsenenbildung. Was b…
Klaus Meisel zeichnet wichtige Aspekte nach, die die Konzeption von Projekten zur Weiterbildung seit den 1980ger Jahren geprägt haben. Ein Vergleich mit dem jüngsten Projekt des DIE, dem Projekt REGIO, eröffnet einen Blick auf mögliche zukünftige Entwicklungstrends: mehr Kooperation und Kommunikation, mehr Moderations- und Forumsfunktion, mehr Beratungs- und Informationsarbeit.
Die Entwicklung von PAS (Pädagogische Arbeitsstelle des Deutschen Volkshochschulverbandes) als Übersetzer von Forschungserkenntnissen in die praktische Arbeit der Volkshochschulen hin zum DIE (Deutsches Institut der Erwachsenenbildung) als Servicezentrum für Wissenschaft und Praxis ist hier Gegenstand des Textes.
Ein Kongress der Konzertierten Aktion Weiterbildung beschäftigte sich im November 1998 mit dem Thema „Selbstgesteuertes Lernen“. Der hier vorliegende Abschlussbericht stellt die wichtigsten Ergebnisse der 9 Arbeitsgruppen zusammen und legt den besonderen Schwerpunkt auf notwendige Rollenveränderungen und besondere Umsetzungsprobleme.
Das BMBF-geförderte Projekt „Internet-Service ESPRID“ schafft auf der Website des DIE die technischen, organisatorischen und konzeptionellen Voraussetzungen (Design, Datenbanken, Skripte etc.) für eine dauerhafte Supportstruktur. Sie dient dazu, die Praxis und Forschung der Erwachsenenbildung stärker zu vernetzen und dadurch selbstgesteuerte Lernprozesse anzuregen. Es wird ein Informationspool (v. a. Dokumentensammlung, aber auch Linkverweise u. ä.) aufgebaut, der durch eine Kommunikationsstruk…
In zehn Porträts ausgewählter EB-Pioniere von Weitling über Zetkin und Luxemburg bis Strzelewicz werden die Anfänge der Erwachsenenbildung in einem Zeitraum von mehr als 100 Jahren erzählt. Durch diese besondere Auswahl, die Quellentexte und die (teilweise erstveröffentlichten) Fotografien öffnet sich der Blick auf die Geschichte der Erwachsenenbildung und ermöglicht neue Interpretationen.
Dieses Buch führt in die Geschichte der Erwachsenenbildung ein, die jeweils historisch bis zur Gegenwart durchgespielt werden, und berücksichtigt neben den klassischen Dimensionen wie Institutionalisierung und Professionalisierung dabei auch Aspekte wie Verwissenschaftlichung und Internationalisierung der Erwachsenenbildung. Am Ende jedes der acht Kapitel steht ein Originaldokument.
Der Zusammenbruch des Kaiserreiches und der Beginn der Weimarer Republik waren für die deutsche Erwachsenenbildung von großer Bedeutung. Mit der Gründung von Akademien, Volkshochschulen und anderen Bildungsstätten trugen vor allem die Kirchen, die Kommunen und die Gewerkschaften zum Aufbruch in eine demokratische Gesellschaft bei. Dass dieser Prozess nicht immer ohne Konflikte, unterschiedliche Zielvorstellungen und Konkurrenz blieb, zeigt dieser Band, der in seinen Beiträgen verschiedene Sicht…
Seit Jahrzehnten wird Krisenvorsorge im Gesundheitssektor als technisch-institutionelle Aufgabe begriffen. Die Bevölkerung wird dabei meist übersehen – obwohl sie die Schlüsselressource in jeder Krise ist. Und diese Ressource lässt sich bilden. Wortwörtlich. Warum Information während der Pandemie nicht ausreichte, um Panik und Verharmlosung zu verhindern – und was Deutschland von Finnlands „Comprehensive Security“ lernen kann, wo Medienkompetenz offiziell als Verteidigungsinstrument gilt.
Research activities in adult education are currently only partially visible and dispersed across numerous data sources. This report examines existing information resources and identifies limitations in terms of completeness, accessibility and technical interoperability. To improve the long-term visibility of research and provide a reliable basis for research on the discipline itself, existing infrastructures should be more closely interconnected, persistent identifiers such as ORCID systematica…