Überlegungen, Marketing in der Weiterbildung zu realisieren, sind beinahe so alt wie die Marketinglehre selbst. Einerseits stehen Erwachsenenbildner/innen immer noch der Thematik skeptisch gegenüber, andererseits ist nach dem Marketingboom in der Weiterbildung am Anfang der 1990er Jahre zu vermuten, dass sich Marketing auch in der EB-Praxis bewährt hat. Für die vorliegende empirische Fallstudie hat die Autorin vier Volkshochschulen über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitet, um die Akzeptanz…
Competence profiles for adult educators - European perspectives on the occasion of the EQF discussion One important piece of groundwork for the EQF debate in the adult education profession is to explore relevant competence profiles. In the run-up to a European conference, as part of an EU-funded project, profiles of this type in the countries of Europe were studied, compared and checked to discover whether they could be linked in to the Qualifications Framework. The article, originally publi…
Corona hat vieles auf den Kopf gestellt und erforderte eine enorme Anpassungsleistung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Doch was bleibt davon dauerhaft bestehen? Welche Veränderungen waren überraschend und welche sind wider Erwarten nicht eingetreten? Darüber spricht Redakteur Jan Rohwerder mit Anne Becke vom Verein Leben mit Behinderung Hamburg, mit Andreas Grünewald von der Deutschen Angestellten-Akademie Kiel, mit Dr. Christine Schäfer von der Kreisvolkshochschule Barnim sowie mit Dr…
Arnold, Rolf; Lermen, Markus: The systematic of the need: „It is actually about something quite different“ For professionals in the departments of adult education the question of the different starting points, strategies and methods of needs analysis, respectively of making information on needs accessible, has an important role on the way into a market orientated adult education. The question of need sometimes grows into a meaning of large dimension, which makes the impression that this emp…
Recent empirical data show that 7.5 million adults in Germany do not reach a minimum level of reading and writing skills and, therefore, are classified as functional illiterates. However, the social and educational background of this part of the population differs considerably from wide-spread perceptions of the target group as it is represented in courses for illiterates in adult education. While the latter normally showed heavy learning problems at school, the wider group normally passed scho…
Wie äußert sich Ambiguität in heutigen Gesellschaften und warum ist Ambiguitätstoleranz gerade in Demokratien wichtig? Und was ist der Unterschied zwischen Ambiguitätsintoleranz und den Grenzen der Ambiguität? Darüber spricht Redaktionsleiter Jan Rohwerder mit Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner, emeritierter Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Konstanz, Vorstandsmitglied und Permanent Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), Seniorprofessor und Sprecher des Bonner …
Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis wird für den Transfer von Forschungsergebnissen ertragreich, wenn sie auf einem vertrauensvollen Dialog auf Augenhöhe und einem wertschätzenden Miteinander basieren. Auf dieser Basis können innovative, wissenschaftlich basierte Lösungen für Praxisanliegen implementiert werden.
Sowohl Beschäftigungslosigkeit als auch Erwerbsarbeit selbst können Auslöser von persönlichen Krisen sein. Die Autoren diskutieren, welche Gründe es dafür gibt und inwiefern Weiterbildung helfen kann, solche Krisen zu bearbeiten.
»Integration« und »Teilhabe« sind Pole einer Einheit. Während Integration die Bedingungen und Chancen für die gesellschaftliche Teilhabe maßgeblich bestimmt, haben – vice versa – soziale Partizipationschancen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf positive Integrationsverläufe. Die Autorin plädiert dafür, das enge Wechselverhältnis zwischen den beiden Kernbegriffen der (bildungs-)politischen Debatte endgültig anzuerkennen und auf der organisatorischen Ebene durch entsprechende Maßnahmen z…