Der Autor greift die Kritik am interkulturellen Paradigma auf und schlägt für eine zeitgemäße Konzeption interkultureller Bildung vor, praxistheoretische Ansätze und Theorien transformatorischer Bildung miteinander zu verknüpfen. »Inter-kulturelles« Agieren und die damit verbundene grundlegende Erfahrung des Fremden können Veränderungen der Selbst-, Anderen- und Weltverhältnisse nach sich ziehen und damit als Bildungsanlass fungieren.
Competence and education, emotions and virtues The ambivalence of competence in the portfolio experience of volunteers A portfolio setting in which volunteers identify, evaluate and document their competencies acquired through voluntary work is at the same time a location of special experience with education and competence: competencies expected by the labour market and acquired in voluntary work converge with predominating notions of education. This article looks at the antagonisms and int…
Lerntheorien sind eine wichtige Grundlage für alle, die sich professionell mit Lehren auseinandersetzen. In jüngerer Vergangenheit entstanden viele Theorien, die über den Behaviorismus und Kognitivismus hinausweisen und Lernen als menschliche Aktivität in einem sozialen Zusammenhang begreifen. Dadurch eröffnen sich lerntheoretische Bezüge zu Interessen, Gemeinschaften, Gefühlen, Arbeitsplätzen u.a. Auch wird die Vorstellung überwunden, Lernen sei primär für Kinder und Jugendliche bedeutsam. So …
Öffentlichkeitsarbeit hat für Weiterbildungseinrichtungen selbst, aber auch für Mitglieder moderner Gesellschaften eine beachtliche Bedeutung im Sinn einer Orientierungsfunktion mit ermöglichendem Charakter. Aus interdisziplinärer Perspektive wird in dieser Diplomarbeit eine situative Theorie für Öffentlichkeitsarbeit von Weiterbildungseinrichtungen entwickelt. Vorausgehend wird eine Bestandsaufnahme der theoretischen Diskussion u. a. aus der Kommunikationswissenschaft erstellt und eine klare…
Welche praktischen Probleme ergeben sich bei der Anwendung der Lebensweltorientierung in der Erwachsenen- und Weiterbildung – und welche Deutungsmöglichkeiten bietet die Literatur? Hierzu beleuchtet der Autor zentrale Passagen eines Originaltextes der phänomenologischen Soziologie zur »Lebenswelt« (Schütz & Luckmann, 1975) sowie ihrer Rezeption durch einen Protagonisten der Erwachsenenbildungsforschung (Wittpoth, 2014).