Zertifikate spielen eine wichtige Rolle in der Ausbildung, und individuelle Lernnachweise sind für die Dokumentation der während einer beruflichen Laufbahn erworbenen Qualifikationen unerlässlich. Daher ist es wichtig, dass diese Nachweise langfristig verfügbar sind und manipulationssicher verwaltet werden können. Die Blockchain-Technologie bietet dafür die notwendige Basis.
Was verstehen Forschung und Praxis der Erwachsenen- und Weiterbildung unter Digitalisierung? Unter Rückgriff auf Ergebnisse des Kooperationsprojekts »PODium« arbeitet der Autor unterschiedliche Dimensionen des Begriffsverständnisses heraus und zeigt, wie diese Dimensionen von der Praxis während der aktuellen Corona-Pandemie aufgegriffen wurden.
Auf Basis eines vorläufigen Datenstandes der wbmonitor Umfrage 2020 werden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Weiterbildungsanbieter bis zum Sommer 2020 beschrieben. Von dem Lockdown ab Mitte März waren Weiterbildungsveranstaltungen unmittelbar betroffen und konnten bis zu dessen Aufhebung nicht in Präsenzform stattfinden. Während durchschnittlich vier von zehn zu diesem Zeitpunkt bereits laufenden Veranstaltungen vor allem durch die Umstellung auf Online-Formate fortgesetzt werden konnten, m…
Während des Corona-bedingten Lockdowns stellten Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung ihr Programm, soweit möglich, auf Online-Veranstaltungen um. Welches sind die Erfahrungen mit dieser ad-hoc-Digitalisierung? Die Autorinnen analysieren ihre Eindrücke aus Erfahrungsberichten und Einzelgesprächen.
Erste Erkenntnisse aus Gesprächen, die die Autorinnen mit Verantwortlichen aus dem Bereich Alphabetisierung und Grundbildung geführt haben, deuten darauf hin, dass die Umstellung auf das Lernen mit Distanz hier auf besondere Herausforderungen stößt. Die Autorinnen identifizieren drei charakteristische Reaktionen auf die Heraus-forderungen: reaktiv, bewahrend oder progressiv.
Von der Schockstarre zur systematischen Flexibilisierung – so beschreiben die Autorin und der Autor die Reaktionen der Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Ihre Analyse stützen sie auf die Befragung von zehn Volkshochschulen, die Ende Mai/Anfang Juni durchgeführt wurde.
Bei Erscheinen dieses Hefts geht die Corona-Pandemie in den zehnten Monat, und vieles bleibt unwägbar, auch in der Erwachsenen- und Weiterbildung. In diesem Sinne sind die Beiträge dieser Ausgabe von weiter bilden mehr ein Offenlegen von Tiefenstrukturen als eine reine Bestandsaufnahme der Situation, geprägt von den Eindrücken des gesellschaftlichen Lockdowns. In Kenntnis der Beiträge sprachen Herausgeber Peter Brandt und Redakteur Jan Rohwerder Mitte August und Ende Ok-tober mit der Redaktions…
Forschungseinrichtungen und Verbände haben frühzeitig versucht, die Folgen der Corona-Pandemie für die Anbieter der Erwachsenen- und Weiterbildung zu untersuchen und erste, wenn auch z. T. vorläufige Ergebnisse zu präsentieren. Der Autor und die Autorin haben vorhandene Studien aus dem deutschsprachigen Raum gesichtet und zentrale Ergebnisse zusammengestellt.