Web 2.0: Chance oder Risiko, neue Möglichkeiten oder das Ende der bisherigen organisierten Erwachsenenbildung? Wie wird sich das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden ändern? Welche didaktischen Leitlinien braucht es, damit Lehren und Lernen im Web 2.0 gelingen? Diese und weitere Fragen beschäftigen Bildungsakteure aus Forschung und Praxis gleichermaßen, wie die rege Beteiligung im DIE-Online-Forum bestätigt. Eben dort prophezeit der Forum-Experte Frank Thissen, dass sich dem Sog des Web …
Pädagogische Professionalität in der Existenzgründungsberatung Die zunehmende Verbreitung pädagogischer Denk- und Handlungsmuster in gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche hinein öffnet aus einer modernitätstheoretischen Perspektive den Blick auf Formen des Lernens Erwachsener außerhalb traditioneller Bildungseinrichtungen. Cornelia Maier-Gutheil analysiert erstmalig das professionelle Handeln am Beispiel realer Interaktionen in Existenzgründungsberatungen als modernem Lernort. S…
Das Planungshandeln in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung hat sich in den letzten Jahren stark ausdifferenziert. Planungsvorgänge bewegen sich heute in hybriden, intermediären Strukturen. Sie haben sich einerseits an Qualitätsmanagementsystemen und erweiterten Marketingkonzepten, andererseits an den Erfordernissen eines bildungsbereichsübergreifenden lebenslangen Lernens zu orientieren. Angebotsplanung verlangt also differenziertes Können und begründetes Handeln mit theoretischer und empirisc…
Spätestens seit den 1990er Jahren wird das Internet als ein besonderer Ansatz- und Bezugspunkt für pädagogische und organisatorische Neuentwicklungen und Veränderungen angesehen. Derzeit mehren sich allerdings die Hinweise darauf, dass die weit reichenden Innovations- und Veränderungserwartungen, die seitens der politischen Bildung in das Internet gesteckt wurden und werden, empirisch kaum nachvollziehbar sind. Karin Dollhausen lotet im Rekurs auf die Erkenntnisse und Befunde der neueren Intern…
Das BMBF-Programm „Lernende Region – Förderung von Netzwerken“ soll die Kräfte in den Regionen bündeln helfen und zu mehr Innovation, Flexibilität und nachhaltigen Kooperationen zwischen regionalen Akteuren führen. Der Leiter des zuständigen Referats beim BMBF Klaus Luther betont im Interview, dass der regionale Fokus vor allem eine stärkere Orientierung an Nutzergruppen bewirken soll. Das Heft beleuchtet die Rolle der Erwachsenenbildung in diesem Prozess: Fürst betont z.B. die funktionale Str…
Es ist unbestritten, daß die Lebensgeschichten von Teilnehmerlnnen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Alphabetisierungskursen spielen. In dieser Untersuchung geht es deshalb auch nicht darum, die Notwendigkeit von entsprechenden Kursangeboten zu legitimieren, sondern um die Präsentation und Anwendung einer speziellen Methode der Generierung und Interpretation von lebensgeschichtlichen Interviews, die in der Erwachsenenbildung erstaunlich selten angewandt wird – die Methode des narrativ-…
In Germany, participation in continuing education has been on a respectable level since 2012. In 2016, 50 per cent of all adults were active in continuing education and training. Based on these findings, the Adult Education Survey (AES) 2016 provides numerous detailed results, which are presented in the final evaluation report. The authors of this report analyse and comment the representative data with regard to key issues, such as: Who are the participants of continuing education and for what …
In diesem Report werden beispielhafte innovative und erfolgreiche Werbemaßnahmen und -kampagnen aus dem In- und Ausland vorgestellt, die darauf abzielen, Menschen für die Teilnahme an Weiterbildung zu gewinnen. Diese Aktivitäten unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer Urheber und Reichweite als auch in Bezug auf die eingesetzten Instrumente und Medien. Präsentiert werden zum einen allgemeine, personenunspezifische Werbemaßnahmen, zum anderen Beispiele personenspezifischer Bildungswerbung…
This article presents the findings of a research project on structure and change in continuing education in Bremen, set out as a longitudinal analysis of selected years between 1979 and 2006. At the level of the continuing education system as a whole, the author identifies a certain structural stability evident from the fact that despite a growth in the number of market-oriented providers from 1996 to 2006, their competition – providers under public law – retained its structural influence on th…