Dr. Peter Radtke ist Schauspieler, Schriftsteller, Geschäftsführer der „Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V.“ und Mitglied des Nationalen Ethikrates. Von 1977 bis 1984 war er Fachgebietsleiter für das „Behindertenprogramm“ der Münchener Volkshochschule. Da er selbst glasknochenkrank ist, verbinden sich bei Peter Radtke berufliche mit persönlichen Erfahrungen zum Thema Behinderungen in besonderer Weise. Er spricht über notwendige Überlegungen bei der Konzeption von Bildungsangeboten…
Was leisten virtuelle Welten für das Lehren/Lernen? Chancen und Grenzen virtueller Bildung und Vorausschau auf mögliche zukünftige Entwicklungen für die Erwachsenenbildung sind die Themen dieses Heftes. Der Medienphilosoph Sandbothe erläutert im DIE-Gespräch das zukünftige Verhältnis von virtuellen und realen Welten. Daran schließen sich Fragen an wie: Wozu ist Virtualität gut (Thiedecke)? Was sind die Ergebnisse lernpsychologischer Forschung hinsichtlich virtueller Lernumgebungen (Reimann) und…
In this report, three different methods to approach Howard Gardner‘s »Five Minds for the Future« are revealed, which are each a connecting factor to adult education. As a popular scientific article to psychology and education in the context of a general educational debate, »Five Minds« indicates that the concept of independent adult education is not generally acknowledged. As educational theory, it serves as a useful tool for determining educational objectives. As a scientific creation, which c…
In recent years, the discourse on competences as well as the increasing importance of informal learning particularly at workplaces have attributed a prominent position to the procedures of visualization and balancing of vocational competences within the educational practice as well as in education policy debates.However, most of these procedures focus on apprentices or participants of further education courses. This rather limited view has largely excluded teachers and/or dispositive employees …
Viele Menschen erfüllt Abschied mit Unbehagen: Menschlich, aber doch vorschnell führt uns die Assoziation zur »Endstation«, zum »Unwiederbringlichen«. Abschied nehmen fällt – ebenso wie »aller Anfang« – schwer. Gerade deshalb ist es aber keine Verharmlosung, wenn man im Abschied auch den Vorläufer des Neuanfangs erblickt. Für das erwachsenpädagogische Handeln geht es um die »Gestaltung des Abschieds«, mithin um das »gute Ende« (»Ende gut, alles gut!«). Diesen Weg beschreiten die Beiträge des vo…
Monika Kil fasst die Entwicklungs- und Forschungsbedarfe zusammen, die sich auch aus den Tendenzen ergeben, die sich im Rahmen des DIE-Forum 2002 zur Zukunft der Weiterbildungsorganisation(en) abzeichneten. Es wurden sechs Schwerpunkte identifiziert, die bei Veränderungsprozessen von Organisationen in der Weiterbildung zu dringlichen Aufgaben geworden sind: distributive Gerechtigkeit, adäquates Führungsverhalten, Stereotype, (Lern-) Kulturmerkmale, Fortbildungsmerkmale und Beanspruchung. Kil pr…
Wie professionell sind die Professionellen der Erwachsenenbildung? Wenig, legt man einen strengen professionstheoretischen Maßstab an. Zu diesem brisanten Ergebnis kommt die Autorin in qualitativen Interviews mit zehn „ausgesucht Professionellen“. Der empirische Teil der Untersuchung stützt damit die These, dass die Entwicklung von Professionalität in der Erwachsenenbildung bisher nicht gelungen ist trotz der üblichen Professionalitäts-Rhetorik. Den weitaus größeren Teil der Arbeit macht die t…
Wie ist die Situation des Personals und der Personalgewinnung in der Erwachsenen- und Weiterbildung? Welche Folgen hat das sog. Herrenberg-Urteil des Bundessozialgerichts für Träger und Kurse? Hierüber sprechen wir mit Dr. Christiane Ehses, stellvertretende Direktorin und pädagogische Leiterin des Hessischen Volkshochschulverbands, Thiemo Fojkar, Vorsitzender des Vorstands des Internationalen Bunds (IB ) und Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (BBB ), un…
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