Die Nationalerziehungserziehungspläne lehnten sich zu dieser Zeit an das Konzept an, das Jean Marie de Condorcet 1794 in seiner Schrift „Sur l’instruction des homes“ entwickelt hatte. Im nachfolgenden Dokument werden zentrale Passagen aufgeführt.
V. Gedrath hat in seiner Dissertation (2003) die lokale Ausbildung der Sonntagsschulen in Duisburg detailreich und quellengesättigt herausgearbeitet. Zu den dokumentierten Funden zählt auch die Satzung des Sonntagsschul-Vereins von 1835. Die zentralen Paragraphen der Textstellen werden im Nachfolgenden erläutert.
Die Lesegesellschaft ist eine Organisationsform literarisch interessierter Bürger im 18. Und 19. Jahrhundert. Sie kann als eine frühe Form der Erwachsenenbildung gesehen werden. Trägergruppe der Vereine war das Bürgertum. Bis zu 600 Lesegesellschaften mit 50.000 Mitgliedern werden für den Zeitraum von 1780 bis 1848 in Deutschland angenommen. Der idealtypische Aufbau umfasste: Bibliothek mit Ausrichtung auf aktuelle Literatur und Periodika, Zeitschriften und Zeitungen; Leseräume mit festen Öffnu…
Die Ursprünge des Salons reichen ins 17. Jahrhundert zurück. Der Salon lässt sich als Zusammenkunft von Adligen, Schriftstellern, Künstlern, Gelehrten in privaten Empfangsräumen vornehmer schöngeistiger Damen beschreiben. Die Konversation als Stil wurde hier besonders entwickelt. Es war eine europäische Erscheinung mit Schwerpunkten in Frankreich, England und Deutschland. Salons können als nicht institutionalisierte Lernorte mit einer stark selbst organisierten Lernkultur verstanden werden.
Städtische Lesegesellschaften waren Ende des 18. Jahrhundert ein internationales Massenphänomen. Das zeitgenössische Dokument zum Zweck, Inhalt und Organisationsform einer geplanten Lesegesellschaft in Koblenz 1793 gibt einen guten Einblick über die Reichweite und Rahmenbedingungen dieses Konzeptes.
Die nachfolgende Textstelle aus Emil Adolph Roßmäßlers Autobiographie "Mein Leben und Streben im Verkehr mit der Natur und dem Volke" beschreibt sein Professionsverständnis als Erwachsenenpädagoge.
Der hier aufgeführte Quellentext zeigt exemplarisch die literarischen Stilmittel, die Rudolph Zacharias Becker verwendete.
The objective of this empirical study is to provide an overview of the strategies and measures that further education institutions employ concerning migration and diversity. Focusing on organization-wide approaches which foster diversity, the study analyses the level of organization and management, human resources and the spectrum of educational opportunities. The survey was addressed to public educational institutions that are legally recognized as well as to private institutions. The empirica…
Scientific adult learning discussions refer to the concept of “region” mainly in policy contexts. Against this background, the author develops an approach to investigate regions from an organizational point of view. In a qualitative interview study using grounded theory within the framework of action-centered geography, he shows that adult education organizations and professionals construct regions in pedagogical practice. These practices need to be analyzed as a complex interplay between marke…
Im ersten Quartal des Jahres veröffentlicht das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung seinen Jahresbericht: Neben wichtigen Ereignissen des vergangenen Jahres werden dort die Tätigkeiten, Ergebnisse, Entwicklungen und haushaltstechnischen Daten des Instituts, seiner Programme und Projekte beschrieben.