In ihrer Studie zur Geschichte der katholischen Erwachsenenbildung in der BRD zwischen 1945 und 1975 hat Margret Fell auch die Entwicklung und Struktur der Aus- und Fortbildungsangebote für die in der Erwachsenenbildung tätigen Mitarbeitenden im katholischen Institut für Erwachsenenbildung vorgestellt. Die folgende Zusammenstellung gibt die Themenstellungen mit Stundenzahlen wieder.
Gertrud Antonie Hermes (1872-1942) leistete bleibende Verdienste zur Entwicklung der Erwachsenbildung. Dabei trug sie einen erheblichen Beitrag zur Professionalisierung der Volksbildung in der Weimarer Republik bei, mit Schwerpunkt auf die lebensweltbezogene Arbeiterbildung. Unter anderem gründete sie das erste Volkshochschulheim in Leipzig-Connewitz und war die Assistentin von Hermann Heller, bevor die NS-Regierung ihr 1933 ein Berufsverbot erteilte. Danach richtete sie ihren Fokus auf histori…
Fritz Laack (1900-1990) war ein führender Repräsentant der deutschen Erwachsenenbildung des 20. Jahrhunderts. Er bekleidete dabei verschiedene Ämter. Zum Beispiel war er Geschäftsführer der neu gegründeten „Deutschen Schule für Volksforschung und Erwachsenenbildung“, und Mitherausgeber der Zeitschrift „Freie Volksbildung“ Er verfasste Grundlagenwerke zur Geschichte der Erwachsenenbildung, insbesondere zur Heimvolksschule und zur Deutschen Schule für Volksforschung und Erwachsenenbildung.
Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) war Begründerin von einem der wichtigsten deutschen Salons. Sie bemühte sich die zeittypischen Beschränkungen weiblicher Bildungsmöglichkeiten zu umgehen und auch die gesellschaftliche Ausgrenzung der Juden zu überwinden. Sie gehörte der Epoche der Romantik an und war Teil der Aufklärung.
Johannes Tews (1860-1937) war Dorfschullehrer und Autodidakt. Er war langjähriger Vorsitzender des Dt. Lehrervereins und der Gesellschaft für Volksbildung (GfV). Im Rahmen seiner Lehrertätigkeit setzte er sich stark für eine umfassende, auf mehr Chancengleichheit basierende, Schulreform und für eine akademische Aufwertung des Volksschullehrerberufs ein. Er entwickelte zudem das Konzept der „Einheitsschule“ (1906). Im sogenannten Richtungsstreit „alte“ versus „neue“ Richtung der Volksbildung, wa…
Both, the women's movement around 1900 as well as the feminist awakening since the late 1960s were closely connected to educational issues. This article highlights the similarities and differences of both movements with regard to education. According to the author, education is a political issue for both movements. She identifies educational processes in feminist contexts as »specific borderline experiences« with still ongoing disputes.
Popular education refers to education for, by, and with, the people. In using examples from the pro refugee movement in his article, the author outlines how this concept supports practice and research to improve the reflection of effects and effectivity of actions in civic organisations.
Participating in social movements can support educational success and stabilise educational paths. Ingrid Miethe draws this conclusion after conducting a study with 85 biographic narrative interviews with successful education achievers. The article presents five aspects to illustrate the connection of being involved in movements and educational success.
How can virtual spaces, digital media and its potential be utilised for cultural education programmes? The authors analyse the issue by looking at three good practice examples from adult education centres and point out the contributive effect of a reasonable and elaborate use of digital tools in cultural education for the participants’ digital education.