When crediting non-university previous achievements in higher education courses, the term “professional competence” is often used. However, the results of the 2014 “AnHoSt study” and the 2016 “Anrechnungsmonitor” show that the crediting procedures at German HEIs have so far mainly related to formal qualifications, but not to competences acquired in non-formal or informal learning contexts. Even individual crediting procedures are generally based on the formal curricula of apprenticeship and fur…
Dieser Studientext beschreibt den nationalen und internationalen Stand der Forschung zum Phänomen des funktionalen Analphabetismus. Der Autor grenzt Begrifflichkeiten voneinander ab, veranschaulicht Argumentationsstränge und schafft damit eine fundierte Basis zur Entwicklung neuer Perspektiven und Ansätze für die weitere empirische und theoretische Erforschung von Lese- und Schreibfertigkeitsdefiziten. Studierende der Erwachsenenbildung und interessierte Akteure im Umfeld der Alphabetisierung…
Karl Benjamin Preusker (1786-1871) war ein bedeutender Vordenker und Wegbereiter des öffentlichen Bibliothekswesens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1828 gründete er die erste deutsche Stadtbibliothek in Großenhain. Lebenspraktische Wissensvermittlung, heimatkundliche Kenntnisse, Gemeinwohlorientierung und Hilfe zur Selbstbildung waren zentrale Bestandteile seines Volksbildungsbegriffs. Die bildungsreformerischen Bemühungen von K.B. Preusker fanden in seinen späteren Jahren auch öffen…
In this article the author characterizes moral conflicts, calls for argumentative solutions, and points out learning chances provided by conflict management. He refers to Toulmin‘s argumentation theory and Habermas‘ discourse ethics. Thus, educators can contribute to the success of ethical learning if their institution guarantees corresponding frame conditions.
The author points out the cultural technique of reading and writing, which enables humans to organise the thoughts, to concentrate and activate the imagination: Thus, reading and writing are much more than the mere dissemination of information and cannot be replaced by any technology.
Was nahe liegt, muss nicht selbstverständlich sein. Für die Erwachsenenbildung ist keineswegs evident, was eigentlich den Erwachsenen konturiert, der sie konstituiert. Zur vertieften Klärung dieses bislang übersehenen und doch fundamentalen Themas gibt es keinen besseren Anlass als das Jubiläum zum 20-jährigen Erscheinen einer Zeitschrift, die die Bildung der Erwachsenen im Namen führt. Wie es scheint, ist die Suche nach dem Erwachsenen auch mit dieser Ausgabe nicht gänzlich erledigt.