In der von Schlagworten beherrschten Diskussion um Weiterbildung (Forderung nach „Lebenslangem Lernen“) ist es für Anbieter von Weiterbildung unerlässlich geworden, ihre Leistungen wissenschaftlich belegt nach außen darzustellen. Das Instrument dafür ist die Weiterbildungsstatistik. Damit aber verlässliche Zahlen vorliegen, ist ein kleiner Beitrag jeder einzelnen Einrichtung notwendig. In diesem Papier werden die wichtigsten Argumente zusammengestellt, die aus Sicht der Weiterbildungseinrichtun…
The DIE (German Centre for Adult Education) programme “Learning in Social Spaces”, the social quarter approach is a key element of the inclusion matter. Focused on the social environment, continuing education can include the local community and the resulting participation and networking potentials. The article discusses extracts of interviews conducted with representatives of adult education centres in Berlin and Hamburg, revealing the extent of social space orientation work in the context of i…
This article about European networks as support for lifelong learning starts with an attempt to define the differences between European projects and European networks. The European Association for the education of Adults (EAEA) is put forward as an example of a European network. It focuses on the association’s mission statement, its aims and activities and how it can support adult learning in Europe. In this way it also demonstrates how these networks can reinforce transnational cooperation and…
Welche Möglichkeiten gibt es, das Lebenslange Lernen statistisch zu messen? Die Autorin fasst die Ergebnisse eines Seminars zusammen, das das European Advisory Commitee on Statistical Information in the Economic and Social Spheres, kurz CEIES, im Juni 2001 veranstaltete. Produzenten und Nutzer von Statistiken aus vielen Ländern und Organisationen der Welt diskutierten Definitionen und Klassifikationen, aktuelle Probleme und zukünftige Bedarfe.
Ausgangspunkt dieser Materialien war die Fachbereichskonferenz Kulturelle Bildung 1993. Neben den Referaten zu den Themen Kulturelle Bildung im Kontext von Weiterbildung, Medien- und Erlebniskultur, Interkulturelles Lernen und Kulturmanagement enthalten sie Anmerkungen zu den Arbeitsgruppen, Literaturhinweise und eine Auswertung ausgewählter statistischer Materialien zur Kulturellen Bildung an Volkshochschulen. Deutlich werden dabei die aktuelle Vielfalt Kultureller Bildung und die Herausforder…
Die allgemeine Erwachsenbildung fristet im Segment der Weiterbildung ein Schattendasein. Während die betriebliche Weiterbildung, die Weiterbildung von Erwerbslosen oder die Aufstiegsfortbildung im Rahmen der Diskussion über die Förderung des Lebenslangen Lernens sowie über den demografischen Wandel und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel an Aufmerksamkeit gewonnen haben, spielt die allgemeine Erwachsenbildung, deren Förderung im Wesentlichen durch die Länder und Kommunen erfolgt, in dies…
Auch als nicht EU-Mitglied ist die Schweiz ein wichtiger Akteur in der europäischen und internationalen Weiterbildungslandschaft. Dies belegen zahlreiche Kooperationen zwischen Bildungsanbietern und ein aktives Engagement in internationalen Bildungsnetzwerken. Neun Jahre nach Erscheinen der ersten Auflage legen die Autoren mit diesem Länderporträt einen gänzlich überarbeiteten Text vor. Erkennbar wird ein Weiterbildungssystem, das sich durch eine große Dynamik im Spannungsfeld von öffentlicher …
Private individuals in Germany bear in some cases high costs individually and spend leisure time to a considerable extent for their professional further qualification. To what extent does the investment of money and time pay for course participants in further education? The author outlines how course participants estimate to which degree they benefit from their professional further education and how they judge the relationship of cost and effect. A high degree of satisfaction is found. However…
Bolder rekapituliert Ergebnisse der empirischen Weiterbildungsforschung in den letzten drei Jahrzehnten. Er stellt einige der wesentlichen Thesen dar und kommt zu dem Schluss, dass sie bis heute nicht an Aktualität verloren haben: Polarisierung geschieht durch berufliche Bildung zwischen nach ihrer Vorbildung und betrieblicher Position schon Privilegierten einerseits und Nichtprivilegierten andererseits. Fehlschlagende Versuche, den privilegierten Pool zu erreichen, werden als persönliches Sch…