Katastrophen, Krisen, Notfälle: Die Begriffe verschwimmen im öffentlichen Diskurs – dabei entscheidet ihre Unterscheidung, wie Vorsorge gedacht wird. Der Beitrag klärt zentrale Konzepte wie Vulnerabilität, Resilienz und Selbstschutz und zeigt, warum „Disaster Preparedness“ mehr ist als Vorräte: eine Frage von Wissen, Routinen und der Verteilung von Verantwortung zwischen Staat und Einzelnen.
Wie hängen Bildung, Macht und Kultur zusammen? Sollten kulturelle Unterschiede in Bildungsveranstaltungen thematisiert werden? Hierüber und über Fragen der Aneignung, der Expertise und der Repräsentation spricht Redakteur Jan Rohwerder mit Dr.in Alisha M. B. Heinemann, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildungsverläufe und Diversität an der Universität Bremen.
Seit den Kontaktbeschränkungen im Zuge der COVID 19-Pandemie sind hybride Veranstaltungen zu einem der meistdiskutierten Formate in der Erwachsenenbildung geworden. Zwei Jahre später wird weiterhin über wesentliche Parameter gelungener Hybrid-Veranstaltungen beraten, doch strukturierte (didaktische) Ressourcen für Veranstalter sowie systematische Überlegungen und Empfehlungen für Durchführende seien noch eine Seltenheit, so die Autorin. Sie bietet einen Überblick über Charakteristika von und Ke…
Im Bereich der Sozialen Arbeit werden Diskussionen um Lebenswelt und Sozialraumansätze seit langem geführt. Die Autorin überträgt die Erkenntnisse dieser Diskussionen auf die Erwachsenen- und Weiterbildung und zeigt auf, wie diese für die Veranstaltungsplanung und Ansprache von schwer zu erreichenden Zielgruppen eingesetzt werden können.
Inklusionsspezifische Seminare, Vorlesungen und Workshops an Hochschulen, Fachschulen und Einrichtungen der Weiterbildung, in denen Menschen mit einer so genannten geistigen Behinderung lehren, stellen ein Novum dar. Vorbereitet werden sie in einer weltweit einzigartigen Qualifizierung zur Bildungsfachkraft.
Nikolai Frederik Severin Grundtvig war ein Verfasser mehrerer pädagogischer Schriften. Des Weiteren entwickelte er das Konzept der Volkshochschule, welches sich stark an den christlichen Auffassungen, u.a. auch der Erweckung, orientierte und eine lebensweltbezogene Aufklärung, insbesondere auch für die Unterschichten in dänischer Sprache forderte.
Kennzeichnend für das Antigonish Movement war es, genossenschaftliche Bestrebungen, Lernformen der Erwachsenenbildung und ländliche Gemeinwesenarbeit zusammen zu führen. Ihr Ziel war es, das Scheitern der Geschäfte zu verhindern und für jede Gemeinde ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu entwickeln. Unterrichtet wurden genossenschaftliches Wirtschaften, Buchführung, Mathematik, Ökonomie, öffentliches Sprechen und bürgerschaftliches Engagement.