The education cheque, introduced in North Rhine-Westphalia, is a funding instrument which has been running since 2006 and is based on demand. This article presents the central results of an independent evaluation carried out in 2008. The quantitative aims have been achieved, or are likely to be achieved (212,000 attendees funded, 42,000 small and medium-sized enterprises approached by 2013; increasing attendance of continuing education courses in SMEs by two percent). On the negative side the a…
The development of interest in adult education This article presents results of a project funded by the DFG on the development of interest in continuing and further education. We connect our work to most recent research on biographical genesis of interest and focus occuring during an individual’s participation in adult education. As theoretical approach we refer to the Munich theory of interest and the pragmatist approach. We empirically investigate the opportunities and limitations of a qua…
Changing the focus on Natural Sciences At present, public debates postulate more attention to natural sciences in the education sector. First, we will examine the precarious status of natural sciences in adult education and than argue that the traditional focus on natural sciences need to be readjusted. This change of focus aims at a general understanding of scientific developments by which both the individual and the society as a whole will gain and maintain its capacity to judge and act on…
The article is the answer of the (female) author to three questions for the understanding, the development and the most important tasks of gender democracy now and in the future. The actual development of gender democracy as a political target is seen critically by Barbara Stiegler similar to the view of Peter Döge. But at the field of education gender democracy has to be understood as a target in general. Gender mainstreaming as an integrative educational task and issue presupposes gender …
Wie kann in der Erwachsenenbildung die Unsicherheit der Zukunft und der Umgang damit fassbar und vermittelt werden? Das Konzept der Futures Literacy – übersetzbar als »Zukünftebildung« – bietet hierzu Antworten. Die Autor*innen Angelika Neudecker und Stefan Bergheim beschreiben diese in sechs Teilkompetenzen, die in jedem Menschen als Grundform der Zukünftebildung verankert sind und durch Zukünftelabore gezielt gefördert werden können.
Kann Künstliche Intelligenz (KI) transformative Bildungsprozesse unterstützen? Der Beitrag zeigt am Beispiel der Plattform Next Step Culture, dass dies möglich ist, und zwar, indem KI-Systeme Lernenden ermöglichen, ihre eigenen Habitusstrukturen, Bedeutungsrahmen und Weltbeziehungen kritisch zu reflektieren. Hierfür knüpft der Beitrag an Theorien von Mezirow, Koller und Rosa an sowie an Überlegungen zu safe enough spaces von Singer-Brodowski u. a.
Wie hat sich ein spezifischer Arbeitsmarkt für hauptberuflich pädagogische Mitarbeitende (HPM) und Leitungskräfte in der öffentlichen Erwachsenenbildung historisch konstituiert und welche Tendenzen lassen sich aktuell feststellen? Im Forschungsprojekt StellA untersuchen die Autor*innen die historische und gegenwärtige Entwicklung hauptberuflicher Stellenprofile im Volkshochschulkontext sowie die Faktoren und Akteure, die diesen spezifischen Arbeitsmarkt hervorgebracht haben und ihn heute präge…
Die hochqualifizierten Vertreterinnen und Vertreter der Generation Y, die nun in Entscheidungspositionen vorrücken und zunehmend den Bedarf an Bildungsangeboten mitbestimmen werden, haben spezifische Erwartungen in Bezug auf die Nachhaltigkeit von Bildungsangeboten und -einrichtungen. Anhand von Fokusgruppeninterviews arbeitet die Autorin diese Erwartungen heraus und legt dar, welche Folgen dies für Bildungsanbieter hat.
Welche Aufbrüche, Abbrüche und Anschlüsse lassen sich bei den Volkshochschulen für die Zeit des ersten Lockdowns aufzeigen? Die Autorinnen und der Autor bieten auf Grundlage von Befragungsdaten der deutschen Volkshochschulen spannende Einblicke und Ausblicke.
Von der Schockstarre zur systematischen Flexibilisierung – so beschreiben die Autorin und der Autor die Reaktionen der Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Ihre Analyse stützen sie auf die Befragung von zehn Volkshochschulen, die Ende Mai/Anfang Juni durchgeführt wurde.