Die Modernisierung der Verwaltung hat u. a. das Ziel, einen bürgernahen Service anzubieten, der selbstverständlich auch Bürger/inne/n mit Migrationshintergrund offen steht. Erfahrungsgemäß ist der Kontakt zwischen Migrant/inn/en und Verwaltungsangestellten sehr störanfällig und führt häufig zur beiderseitigen Unzufriedenheit. Auch das Wissen über den jeweils anderen ist unzureichend. Zudem enthalten Verwaltungsvorschriften häufig Diskriminierungen. Die Praxisanleitung „Förderung des zivilen Dia…
Federal law as envisaged in the socalled Hartz paper provides for the introduction of education vouchers. Is political education concerned? Against this background, the author explores funding structures of political education on the federal as well as on the Länder plane, of municipalities and foundations. Her verdict is disenchanting: many institutions of political education, especially the very small ones, are facing their end. This is corroborated by two statements of experts from the field…
Ein Blick auf die Krise in der politischen Bildung von den 1960er Jahren bis heute.
Rudolf interpretiert die Ergebnisse einer Umfrage, die anlässlich der Terroranschläge vom 11. September 2001 von Emnid bei 1005 Personen durchgeführt wurde. Sein Fazit: politische Bildung muss auch auf Aktualität reagieren, ohne sich die Themen von den Medien aufdrängen zu lassen. Ein Bedarf ist vorhanden.
In multiethnic and multicultural societies, segregation between subgroups is a common phenomenon. Each group tends to define itself via characteristic features perceived to distinguish it from and contrast favourably to neighbouring groups. The author describes changing ways of looking at ethnos as a concept and analyses sociological, economic, judicial and psychological determinants. She goes on to discuss paedagogical measures to mitigate potential sources of conflict.
The essay looks at the classical ideas of the relationship between „host“ and „guest”, between the „I“ and the „Other“ from a new angle. To that end , two of the most important protagonists of contemporary French philosophy of Jewish origin are consulted. Emmanuel Levinas and his interpreter Jacques Derrida present a philosophy of hospitality which makes us think – and demands that we think, and that we act responsibly even into the far thest political consequences. Since their philosophy is fu…
Is there anything to the cliché of the xenophobic and violence-prone East German? More than many will like: Three modernization and informalisation defects more common to the society of the former GDR than to the Czech Republic or Poland make these defense mechanisms against foreigners more understandable: • a certain „intergenerational resistance to modernisation”, • a GDR-specific „egalitarian outlook“ and • a continuation of subtly racist attitudes within families. The addressing of construc…
In der Diskussion zwischen Theo W. Länge, Bundesgeschäftsführer des Bundesarbeitskreises Arbeit und Leben, und Karsten Rudolf, Autor des 'Berichts politische Bildung 2002', werden grundsätzliche Fragen der Teilnehmerorientierung und der Veränderungsnotwendigkeiten der Angebote politischer Erwachsenenbildung kontrovers ausgetragen. Besonders die vom Bericht politische Bildung erhobene Diskrepanz zwischen faktischer und möglicher erreichbarer Teilnehmerzahlen und der Vorschlag, zwischen Breiten- …
Das am 1. Juli 1998 eröffnete Leipziger Stadtbüro ist keine Meckerecke, obwohl hier alles, was den Bürgern auf den Nägeln brennt, auf den Tisch kommt. „Beteiligung“ ist sein Thema und ein Ort des Dialogs zwischen Verwaltung und Bürgern. Der Lehrstuhl für Erwachsenpädagogik in Leipzig war von Anfang an an der Konzeption beteiligt und begleitet das Projekt seitdem wissenschaftlich. Jarno Wittig berichtet über Konzepte, Erfahrungen und Zukunftsperspektiven.
Das Zuwanderungsgesetz macht eine Restrukturierung und Koordination bestehender Maßnahmen der Migrationssozialarbeit erforderlich. Wolfgang Bosswick trägt hierzu ein ganzes Maßnahmenbündel zusammen, in das Erkenntnisse zweier Gutachten eingeflossen sind, die er für die Zuwanderungskommission und das hessische Sozialministerium erstellt hat. Er empfiehlt eine ständige interministerielle Arbeitsgruppe Integration des Bundes und der Länder. Bestehende Segmentierungen sollen aufgehoben, Verfahren v…