Wie werden Inhalte der klassischen, mittlerweile aber in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung gesunkenen Bildungsfächer Literatur, Musik, Kunst und Philosophie in modernen Medien vermittelt? Anhand zahlreicher Beispiele aus Fernsehsendungen, Comics, CD-ROMs und Internetpräsentationen zeigt die Autorin unterschiedliche Vermittlungsmodi auf. Aus diesem Repertoire bedient sich mediale Wissensvermittlung in wechselnder Auswahl und Mischung. Dabei stellt sich heraus, Dass Bildung, die nicht länger an …
Wieviel Markt verträgt die politische Erwachsenenbildung? Droht der Ausverkauf ihrer Prinzipien, wenn sie Kooperationen mit Unternehmen eingeht? Karsten Rudolf und Melanie Zeller-Rudolf haben die Markt- und Kooperationsfähigkeit außerschulischer politischer Bildung empirisch untersucht und leiten im vorliegenden Buch weitreichende Konsequenzen ab: Politische Bildung muss einen Perspektivwechsel vornehmen und zur Dienstleisterin werden - des Bürgers selbstverständlich (Marktforschungsmodell, K. …
In Krisenmanagement und Integration, Band 2 wird aus vier Jahrzehnten Forschungs-, Bildungs- und Politikpraxis das Krisen-Management-Interaktionsmodell zum Lernprozess Krisenverarbeitung als komplementären 3-Schritte-Prozess der von Krisen schon und noch nicht betroffenen Menschen vorgestellt. Die Autorin fokussiert den Paradigmenwechsel visionär in den Komplementär-Thesen (individuell und kollektiv): Krisen - Herausforderung und verborgener Reichtum; Krisen-Management gesellschaftliche Schlüss…
Qualifizierte Adressatenforschung ist eine wichtige Voraussetzung für eine teilnehmer- und bedarfsorientierte Planung und Gestaltung von Weiterbildungsangeboten. Die vorliegende empirische Studie zu Weiterbildungsverhalten und -interessen der Münchner Bevölkerung erforscht aus der Perspektive der Milieuforschung erstmalig den Zusammenhang von sozialer Lage, Lebensstil und Weiterbildung in einer Metropole. Sie orientiert sich in Theorie und Empirie an neueren Arbeiten zur Sozialstruktur Deutschl…
An Beispielen der Erwachsenen- und Berufsbildung untersucht Ute Holm, wie sich die Beziehung zwischen institutioneller Weiterbildung und Massenmedien in Gestalt kommunizierter Medienerfahrungen in Unterrichtsgesprächen darstellt. Das Medienwissen und die daraus gewonnenen Erfahrungen der Teilnehmer von Weiterbildungsveranstaltungen beeinflussen unmittelbar erwachsenenpädagogische Lehr-Lernkonzepte. Mediennutzung z. B. von Fernseher und Computer dienen nicht nur zur Unterhaltung und der Verwalt…
Viele Qualitätskonzepte für Bildungseinrichtungen definieren derzeit Qualität aus dem Blickwinkel der (hauptamtlichen) Mitarbeitenden. Die Vorstellungen anderer Akteure, die gerade im Umfeld von öffentlichen Weiterbildungseinrichtungen eine wichtige Rolle spielen, werden oft außer Acht gelassen. Stefan Loibl, langjähriger Leiter der Kreisvolkshochschule Hochtaunus, erweitert in diesem Band den Fokus auf Kunden, Dozenten und Öffentlichkeit. Basierend auf einem systemisch-konstruktivistischen Wi…
Qualitäts-, Organisationsentwicklungs- und Beratungsprojekte zeichnen sich durch "Muster" in den Abläufen aus. Der Band klärt die empirisch bereits erforschten Determinanten und erarbeitet Forschungsdesiderate.
Netzwerke erfahren als Organisations- und Kooperationsform gegenwärtig in der Weiterbildung eine hohe bildungspolitische Aufmerksamkeit. Wolfgang Jütte legt seiner Forschungsarbeit einen analytischen Netzwerkbegriff zu Grunde. Seine empirische Netzwerkanalyse, die erste dieser Art für die Weiterbildung überhaupt, verdeutlicht das dichte Geflecht von Kommunikations- und Interaktionsbeziehungen und ihre Funktions- und Wirkungsweisen in einer lokal-regionalen Institutionenlandschaft. Der Autor erm…
Überlegungen, Marketing in der Weiterbildung zu realisieren, sind beinahe so alt wie die Marketinglehre selbst. Einerseits stehen Erwachsenenbildner/innen immer noch der Thematik skeptisch gegenüber, andererseits ist nach dem Marketingboom in der Weiterbildung am Anfang der 1990er Jahre zu vermuten, dass sich Marketing auch in der EB-Praxis bewährt hat. Für die vorliegende empirische Fallstudie hat die Autorin vier Volkshochschulen über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitet, um die Akzeptanz…
Erwachsenenpädagog/innen lassen sich in ihrer Tätigkeit von Zeitdiagnosen inspirieren. Sinnvoll ist das, weil in ihnen zentrale Fragen und Probleme unserer Gesellschaft erörtert werden. Zeitdiagnosen stellen einen besonderen Reflexionstypus zwischen Sinnstiftungsangeboten und Analyse dar; sie arbeiten mit Zuspitzungen, die selten genauerer Nachfrage standhalten. Dies ist ein Problem für Erwachsenenpädagog/innen, die sich in ihrem Blick auf Gesellschaft, Adressaten und eigene Tätigkeit von Zeit…