Lehrkräfte bilden die zahlenmäßig größte Gruppe der Praktiker in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Sie firmieren je nach Handlungsfeld als Trainerinnen, Dozenten, Teamerinnen, Lernbegleiter oder Kursleitende. Ungeachtet ihrer Bedeutung für die Qualität der Lehr-Lernprozesse und ihrer Funktion als Repräsentanten der Einrichtungen gegenüber den Teilnehmenden standen sie lange nicht im Fokus der Bemühungen um Professionalisierung und Professionalitätsentwicklung. Im Zuge aktueller Projekte rücke…
Dieses Themenheft zu "wissenstheoretischen Aspekten des Erwachsenenlernens" lebt vom Aspektewechsel der Beiträge. Für die Erfindung einer inhaltlich plausibel erscheinenden Reihenfolge der Artikel ergibt sich daraus ein Dilemma: Anfang und Ende des Aspektewechsels sind nicht bestimmbar. So erscheinen die Beiträge einfach in der alphabetischen Reihenfolge ihrer Verfasser. Mit Absicht war bei der Formulierung des Heftthemas nicht von der "Erwachsenenbildung" die Rede gewesen. Dementsprechend war …
Professionalization in Europe This contribution deals with the state of professionalization in adult education on the level of single member states in the European Union. Concerning this the DIE has brought into being a research group, in which further education researchers from Sweden, Denmark, the United Kingdom, the Netherlands, Germany, Poland, Italy, France and Portugal are represented. The inputs for the constituent assembly of the research group and the first discussions of the initia…
PISA and adult education – temptations and open questions “The PISA results are an invitation for the debate and for developing the research rather than conclusive judgeements on the miracle recipe to improve the educational performance” (Heller 2003, p. 30). Earmarking for the discussion of policies of adult education after PISA is that the results are taken to express most different positions in little differentiated way. To this also the typical reception problems contribute, such as t…
The Future Workshop was originally developed for citizen groups with limited resources who wanted a say in the decision making process. It is a technique meant to shed light on a common problematic situation, to generate visions about the future, and to discuss how these visions can be realised. The paper describes the origin of the method. The methodological steps (phases) of the method are explained and in the second part there is a discussion of the strengths and weakness of the approach gu…
In der Diskussion zwischen Theo W. Länge, Bundesgeschäftsführer des Bundesarbeitskreises Arbeit und Leben, und Karsten Rudolf, Autor des 'Berichts politische Bildung 2002', werden grundsätzliche Fragen der Teilnehmerorientierung und der Veränderungsnotwendigkeiten der Angebote politischer Erwachsenenbildung kontrovers ausgetragen. Besonders die vom Bericht politische Bildung erhobene Diskrepanz zwischen faktischer und möglicher erreichbarer Teilnehmerzahlen und der Vorschlag, zwischen Breiten- …
Seit Ende der 80er Jahre hat sich auf unterschiedlichen Ebenen die Diskussion um ein neues Verständnis von Erwachsenenbildung in der Region entwickelt, das vor allem durch die Leitideen von Gemeinwesenarbeit und eigenständiger Regionalentwicklung geprägt ist. In dem Sammelband geht es um Erfahrungen und Perspektiven regionaler Erwachsenenbildung im Umbruch. Neben einer Zwischenbilanz mit Berichten und Analysen von unterschiedlichen Trägern aus der ländlichen und regionalen Weiterbildungspraxis …
Mit der Reihe „DIE Analysen für Erwachsenenbildung“ werden wichtige Ergebnisse aus der Erforschung der Realität von Erwachsenenbildung einer größeren Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Bände dieser Reihe geben Einblicke in bislang weniger bekannte Felder der Erwachsenenbildung: in Überlegungen und Mentalitäten von Planenden, Lehrenden und Lernenden sowie in den konkreten Ablauf von Bildungsveranstaltungen. Gleichzeitig werden mit der Darstellung gelungener Anwendungen bekannter und neue…
Der Deutsche Qualifikationsrahmen liegt als erster Entwurf vor und steht somit auf dem Prüfstand. Erste Einschätzungen, auch vonseiten der Weiterbildung, sind eher verhalten bis offen kritisch und fordern noch ein erhebliches Maß an Nachbesserungen und weitergehenden Regelungen. Zudem bestehen bei zentralen Akteuren unterschiedliche Auffassungen darüber, welcher Niveaustufe bestimmte Abschlüsse zuzuordnen sind. Die weitere Diskussion hängt vor allem von Fragen der Vergleichbarkeit – vor allem i…