Kompetenzrahmen arrangieren Kompetenzen systematisch als komplexen Zusammenklang von Wissen, Fertigkeiten und Einstellungen/Haltungen. Als Instrument können Kompetenzmodelle verschiedenen Zwecken und unterschiedlichen Adressat*innen bei der Konzeption, der konkreten Planung und Umsetzung von Lernen sowie bei der Anerkennung dienen. Die Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten macht sie auch für die außerschulische Bildung interessant.
In dieser Ausgabe werden das Konzept Lebenswelt untersucht und sein Potenzial für das Weiterbildungshandeln, aber auch seine Grenzen ausgeleuchtet. Wie kann der Anspruch an Lebensweltorientierung eingelöst werden, wenn es zahlreiche limitierende Faktoren gibt? Welche Orientierung kann der Lebensweltbegriff bieten?
Zweifellos hat die Nutzung digitaler Medien in der Corona-Pandemie auch in der Erwachsenen- und Weiterbildung einen großen Schub erfahren, wenn dies die Einbrüche in Angebot und Teilnahme nicht vollständig ausgleichen konnte. Doch wie nachhaltig ist diese Entwicklung? Reichen die bisherigen Anstrengungen aus, um die Erwachsenen- und Weiterbildung im Allgemeinen und die Volkshochschulen im Besonderen zukunftssicher aufzustellen? Darüber sprachen Herausgeber Josef Schrader und Redakteur Jan Rohwe…
Ist die Zukunft der Bildung durch Technologie geprägt? Das steht für Dr. Anna Hansch, Senior Customer Success Manager bei LinkedIn, und Andreas Dörich, Geschäftsführer der oncampus GmbH, außer Frage. Doch was bedeutet »gute Bildung« in diesem Zusammenhang? Welches sind die Stärken der EdTech-Branche, und welche Rolle spielen pädagogische Fragen? Hierüber sprachen Hansch und Dörich mit Redakteur Jan Rohwerder.
Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung der Bildung vorangetrieben – mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die verschiedenen Bildungsbereiche und Einrichtungstypen. Am Beispiel der kommunal verankerten Volkshochschulen diskutiert die Autorin die Gefahren einer Plattform-Ökonomie in der Bildung und fragt nach alternativen Antworten für die Entgrenzungen, die mit der Digitalisierung einhergehen.
As means of state regulation of adult education, cooperation and networking have increasingly gained importance in recent years. Yet, deficits of such regulation have come to light. A possible response to such deficits may be found in structures which support network in their coordinating actions. This article focuses on such supportive structures, systemizes different forms of support and outlines a theoretical approach for the analysis of inter-organizational network consultation.
The article summarizes the results of a case study in which two further education courses at universities are comparatively analyzed. It is examined how the knowledge transfer is linked to the governance of the courses. It can be shown that there is instrumental knowledge transfer in connection with managerial governance in the one study course whereas the other study course is distinguished by reflexive knowledge transfer and academic self-governance.
This article addresses teaching and learning of movements, in particular by exploring the following points: »orientation towards sense and meaning«, »making differences possible«, »orientation towards effect«, »forming notions of movement«, »making experiences possible«, »situational setting« and »learning through movement tasks«. In sum, overarching principles are deduced for a didactically oriented movement theory which is equally instructive for scholars as well as persons working in the fie…
Based on communication and body, the report points out modern cultural practices and focuses on options characterised by new technologies which have been established in everyday life and used in various designs. It also discusses the role of continuing education within this process of change. Here, the author refers to the reflection of shaping a cultural identity, the development of cultural competences and holistic approaches – integrating head, heart and body.