Der Band besteht aus zwei vom BMBF in Auftrag gegebene Studien. Die erste Studie, eine Sekundäranalyse vorliegender Modellprojekte, Berichte und Empfehlungen zu benachteiligten Gruppen in der Weiterbildung, wurde von G. Brüning für das DIE erstellt. Die andere Studie von H. Kuwan besteht aus zwei Teilen, einer multivariaten Zusatzauswertung zur Nichtteilnahme an Weiterbildung mit den Daten des Berichtssystems Weiterbildung VII und qualitativen Interviews mit bildungsfernen Personen. In einem ge…
So far, time and space have been addressed in separate discourses without considering the connections between the categories. An integrative perspective on the regulation of participation in further education promise social space perspective. Against the background of the demand for the interweaving of discourses of time and space, the paper deals with the question of which temporal relationships can be found in social space regulators of participation in further education. First of all, the ca…
It is controversial whether vocational basic and continuing education is substitutable or complementary. This report approaches the issue from an entrepreneurial perspective with a special focus on company sizes and provides empirical results on the basis of the IAB-Betriebspanel (representative employer survey). The valuations of a bivariate probit model also indicate the dependency of complementary and substitutional correlations on the individual company size.
The author pursues the issue whether gender equity has been achieved in continuing educational participation. According to Friebel, this question can only be answered if the life and work contexts are considered as a biographic regulative of the participation in continuing education. The underlying empirical data is based on the longitudinal study »Hamburger Biografie- und Lebenslaufpanel« (HBLP), in which findings about the correlation of gender, parenthood and participation in continuing educ…
Educational research is often focused on biographies. Literacy and basic education frequently use knowledge about biographies as a means for educational support within the scope of catch-up education (“second chance”). The article discusses how biographically generated knowledge can be transferred into pedagogical practice. The authors give up on the idea of a direct “utilization” of biographical insights into practical work – the yield is rather to indirectly stimulate and irritate professiona…
Die vorliegende Diplomarbeit entstand im Rahmen des Projekts Beratungsforschung rund um den ProfilPASS am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. Auf der Basis einer internetgestützten Befragung, an der sich insgesamt 709 ProfilPASS-Beraterinnen und -Berater beteiligten, wurden insbesondere die organisationalen Bedingungen von Beratung untersucht. Hierbei konnten statistische Zusammenhänge im Hinblick auf finanzielle, personelle zeitliche u…
Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Modellprogramms „Lernregionen und Lebensqualität der ‚Generation Plus‘“ haben sich von 2009 bis 2011 auf Einladung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) Partner aus Wissenschaft und Praxis in regelmäßigen Zusammenkünften zum Thema Verbesserung der Weiterbildungssituation älterer Menschen in ausgewählten Lernregionen ausgetauscht. Die folgende Veröffentlichung beinhaltet die Ergebnisse der drei…
Es ist wieder Bewegung in der Qualitätsdebatte der Weiterbildung. Seit der Implementierung verschiedener branchenbezogener, regionaler und nationaler Modelle in der ersten Hälfte der „Nullerjahre“ hat sich erstmals wieder eine wichtige Entwicklung vollzogen – international. Am 1. September 2010 ist die Norm ISO 29.990 veröffentlicht worden, im Dezember wurde sie auch als DIN-Norm publiziert. Sie erhebt den Anspruch, national wie international zum Referenzrahmen für Bildungsdienstleistung zu wer…
Der Studientext gibt eine Einführung in die Finanzierungsstrukturen und Anreizsysteme des Weiterbildungsbereichs in Deutschland. Als Basis werden die wichtigsten Begriffe, Konzepte und Fragen der bildungsökonomischen Analyse vorgestellt. Darüber hinaus beleuchtet der Autor die bestehenden betrieblichen, individuellen, öffentlich geförderten und SGB III-geförderten Finanzierungsstrukturen von Weiterbildung. Schließlich werden die wesentlichen theoretischen Finanzierungsalternativen aufgezeigt so…