Der Autor stellt in seinem Beitrag grundsätzliche Überlegungen zur Charakterisierung der individuellen Verankerung - notwendige Bürgertugenden - der Zivilgesellschaft an. Er schlägt dafür eine normativ orientierte Begriffsbestimmung vor, die sich aus den Aspekten Friedfertigkeit, Freiwilligkeit, Öffentlichkeit und Gemeinschaftlichkeit zusammensetzt. Er betont, dass Erfahrungen damit, auch im Sinne schmerzlicher Wandlungsprozesse, zur Herausbildung ziviler Tugenden notwendig sind.
Anhand empirischer Daten wird herausgearbeitet, dass die Koordinaten der Weiterbildung sich von bildungspolitischen Intentionen zur arbeitsmarkt-und sozialpolitischen Ausrichtung verlagert haben. Für die Zukunft wird vermutet, dass die Weiterbildung noch stärker an den Rand wohlfahrtsstaatlicher Politik geraten wird.