Friedrich Eberhard von Rochnow war 1791 Mitbegründer der Märkischen Ökonomischen Gesellschaft zu Potsdam und wurde ihr erster Direktor. Die Gesellschaft beschäftigte sich mit allen zeitgenössischen Themen zur Hebung der landwirtschaftlichen und gewerblichen Produktion.
Die Celler Landwirtschaftsgesellschaft leistete mit der ökonomischen Aufklärung über die Innovationsmöglichkeiten für arbeitsintensive Feldbaumethoden einen entscheidenden Beitrag zur Behebung der latenten Arbeitslosigkeit unter den besitzschwachen Schichten der frühmodernen Dorfgesellschaft ihrer Region.
Die Höhere Bauernschule wird in der zeitgenössischen Bezeichnung „Pflanzschule für tüchtige Communevorsteher und Ständedeputierte“ (1841) genannt. Ihr geistiger Begründer war Carl Friedrich Hermann Klenze (1795-1878). Sie war die erste Heimvolkshochschule in Deutschland, bestand jedoch nur bis 1849. Der pädagogische Ansatz der „Pflanzschule“ kann als ein früher Versuch der Integration politisch-allgemeiner und beruflicher Fortbildung gelten.
Die französische Universitätsausdehnung ist eng an diverse Bewegungen gebunden. Adressaten des Programms waren Gewerkschaftler und Aktivisten der Arbeiterklasse, die eine Art autonome proletarische Elite bilden sollten. Zwischen 1899 und 1914 wurden über 230 Einrichtungen mit 50.-60.000 Teilnehmenden über das ganze Land errichtet; ein Großteil davon im ländlichen Bereich.
Durch verschiedene Faktoren kam es in Österreich zu einer Universitätsausdehnung. Die Wiener Universität hatte eine Vorbildfunktion für diese Ausdehnung und ergriff auch die Initiative zur Einrichtung des Deutschen Volkshochschultages. Eine tragende Rolle spielte zudem Ludo Moritz Hartmann.
Die historische Entwicklung der Islamischen Frauenbildung ist bis heute weitgehend ungeklärt. Zum Teil liegt dies in der fehlenden schriftlichen Überlieferungen von Selbstaussagen von Frauen und der erdrückenden Dominanz der männlichen Perspektiven begründet. Zwei trotzdem bekannte Beispiele sollen hier aufgeführt werden.
Nikolai Frederik Severin Grundtvig war ein Verfasser mehrerer pädagogischer Schriften. Des Weiteren entwickelte er das Konzept der Volkshochschule, welches sich stark an den christlichen Auffassungen, u.a. auch der Erweckung, orientierte und eine lebensweltbezogene Aufklärung, insbesondere auch für die Unterschichten in dänischer Sprache forderte.
Ludo Moritz Hartmann begründete ein Konzept der Volksbildung, bei dem die Schlagworte "Denkfähigkeit" und "Integration allgemeiner und beruflicher Weiterbildung" im Fokus standen. Er wurde zudem Leiter der universitären Volksbildungskommission und gründete ab 1900 fünf Volkshochschulen in Wien. Des Weiteren war er als Lehrender, Publizist und Funktionär in der Volksbildung aktiv.
John Locke formulierte im Nachfolgenden, die Regeln eines Debating-Clubs. Die Teilnahme ist demnach weder an den Stand noch an Bildungsabschlüsse gebunden. Sie verlangt aber Wahrheitsliebe, Interesse an der Sache, Respekt, Verantwortungsübernahme und die Anerkennung der moralischen, religiösen und politischen Rahmenbedingungen.
This article examines the guidelines and objectives of political (societal) and citizenship education in Finland during the past 40 years approximately. During this relatively short period different programmes have arisen which aptly reflect changes which have taken place, in viewpoints, in the social atmosphere and in citizens’ political interests. The article is concerned with the reports of two committees, the Adult Education Committee and the Lifelong Learning Committee, since the beginning…