In der Gesellschaft der Bundesrepublik zeichnen sich neue soziale Spaltungen ab. Sie betreffen die gesellschaftliche Einbindung der Menschen und die Qualitäten ihrer gesellschaftlichen Teilhabe, somit die materiellen Grundlagen von Demokratie. Weiterbildung muss angesichts solcher Exklusionstendenzen ihre Positionen neu bestimmen, wenn sie an ihrem Ziel festhalten will, gesellschaftliche Teilhabemöglichkeiten durch Bildung zu erweitern. Der vorliegende Band trägt zu dieser Positionsbestimmung b…
Auch als nicht EU-Mitglied ist die Schweiz ein wichtiger Akteur in der europäischen und internationalen Weiterbildungslandschaft. Dies belegen zahlreiche Kooperationen zwischen Bildungsanbietern und ein aktives Engagement in internationalen Bildungsnetzwerken. Neun Jahre nach Erscheinen der ersten Auflage legen die Autoren mit diesem Länderporträt einen gänzlich überarbeiteten Text vor. Erkennbar wird ein Weiterbildungssystem, das sich durch eine große Dynamik im Spannungsfeld von öffentlicher …
In diesem Band liegen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des bekannten BMBF-Programms vor. Als dessen Halbzeitbilanz werden anhand von acht Untersuchungsfeldern innovative Ansätze und strukturelle Schwächen identifiziert: (1) Netzwerkbildung und -struktur, (2) Übergänge, (3) Information und Beratung, (4) Qualitätsmanagement, (5) Neue Lernkulturen, (6) Beteiligung und Marketing, (7) Beschäftigungsfähigkeit sowie (8) Transfer. Damit liegt erstmalig eine bundesweite empirische Unters…
Private individuals in Germany bear in some cases high costs individually and spend leisure time to a considerable extent for their professional further qualification. To what extent does the investment of money and time pay for course participants in further education? The author outlines how course participants estimate to which degree they benefit from their professional further education and how they judge the relationship of cost and effect. A high degree of satisfaction is found. However…
The author has collected self-reports of functional illiterates and questioned them on their “joy potential“. Three qualitatively set up analyses of the 1990s serve as sources. The contribution shows that the participation in literacy courses can cause a significant increase of self-confidence by overcoming experiences of deficit. The experience of attention and support is seen as encouraging and it contributes considerably to take over responsibility for one’s own life.