Bibliotheken verlassen zunehmend ihre traditionellen Pfade (Sammlung und Bereitstellung von Informationen und Medien) und erproben neue institutionelle Ausrichtungen. Sie übernehmen zusätzlich im Hinblick auf ihre Zielgruppen soziale, kulturelle und lernunterstützende Funktionen. Diese Profilveränderung kann aber nur in einer vernetzten Struktur von Bildungs-, Kultureinrichtungen und sozialen Institutionen in einem räumlichen Gesamtzusammenhang stattfinden. Diesem Zweck dienen kooperative Bild…
Die öffentliche Finanzierung für Erwachsenenbildung verlagert sich immer mehr von institutioneller Förderung zu projektförmiger Drittmittelförderung. Das Heft informiert nicht nur über neue Töpfe (neue europäische Fördergeneration!), sondern fragt kritisch nach den organisationalen Wirkungen dieser Umsteuerung. Im Produktionsbereich wurde vor Jahren das Bild der atmenden Fabrik als innovatives Organisationsmodell diskutiert, das auf wechselnde Auftragslagen adäquat reagieren kann. U. Witthaus …
In the present European context migrants and refugees are represented as a threat to security in the first place. Adult Education, especially when subsidised by the state, finds itself in a double-bind. On the one hand it has to offer a place for “Bildung” for all adults, where they can develop themselves according to their interests, capabilities and needs. Unequal chances are to be reduced and the humanistic ideal of development and expression of one’s personality shall be met. On the other h…
Looking at persons and at those active in organisations has forever been in the focus of psychological research on organisations. Monika Kil draws attention to the fact that pedagogical psychology, cognitive psychology and social psychology can also contribute towards a structuring of further education institutions that is conducive to learning. Developing a »learning culture « is one aspect of this. A review of further developments and findings opens up new dimensions for a discourse on organi…
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Diese Reihe umfaßt eine Folge von Textsammlungen, in denen sich nachlesen läßt, wie sich das Denken über Erwachsenenbildung im deutschen Sprachraum über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Es liegt eine Reihe von Bänden vor, in denen alle Epochen bis zum Ende der NS-Herrschaft vertreten sind. Hinzugekommen sind Zusammenstellungen von Beiträgen einzelner Personen, die in den allgemeinen Darstellungen in Vergessenheit geraten oder mißverstanden worden sind. Neue Schwerpunkte sind di…
Die demografische Entwicklung und Verschiebungen in der wirtschaftlichen und sozialen Situierung haben zur Entdeckung der reiferen Erwachsenen als Zielgruppe des betriebswirtschaftliche Produktmarketings geführt. Die Wortschöpfung „50plus“, die in den letzten Jahren von zahlreichen Institutionen und Organisationen auch außerhalb des kommerziellen Bereichs für diese Zielgruppe aufgegriffen wurde, impliziert zugleich eine Festlegung der Eintrittsaltersschwelle für „Ältere“ auf 50 Jahre. Im Gegens…