Während die Autoren die Frage nach der Differenzierung von Weiterbildungsinstitutionen und Weiterbildungsinteressen nachgehen, versuchen sie gleichzeitig sich einer neuen Definition von Erwachsenenbildung zu nähern.
Die Bildung der Zukunft zu verbessern ist erklärtes Ziel des Programms einer »evidenzbasierten Bildungsreform«. Im Hintergrund schwingen dabei indikatorenbasierte Ziele mit, die sich in Beteiligungsquoten an Weiterbildung oder Kompetenzniveaus der Bevölkerung operationalisieren lassen. Voraussetzung solcher Verbesserungen ist, dass das entsprechende Forschungswissen seinen Weg zu Praxis und Politik erfolgreich findet. Aber gelingt das, und wenn ja, wie?
Das Miteinander der Kulturen legt Unterschiede und Gemeinsamkeiten offen, man lernt voneinander oder grenzt sich ab. Nicht zuletzt geht es um Fragen der Macht und der Hegemonie. weiter bilden lotet aus, wie in der Erwachsenen- und Weiterbildung über Kultur und die Unterschiedlichkeit von Kulturen gesprochen wird und was es für Bildungsprozesse bedeutet, »kultursensibel« zu sein. Diese Publikation wird mit Ausnahme des »Stichworts« (S. 12–13), der Fotos auf den Seiten 8, 10, 14, 43, 45 und …
Ist die Beschäftigung mit dem Begriff Haltung ein Zeichen für eine neue Bildungs-Debatte? Zumindest, so der Autor, wird der Blick nach der Kompetenzwende damit auch wieder auf Selbstwirksamkeit und Innensteuerung gerichtet. In pädagogischen Settings geht es dann um die Entwicklung von Haltung als orientierender Kraft – bei den Lernenden wie den Lehrenden.
Design Thinking als Ansatz zur Problemlösung und Innovationsentwicklung kommt mittlerweile in zahlreichen Kontexten zur Anwendung. Auch die Erwachsenenbildung, so die Autorin und der Autor, kann hiervon profitieren. Am Beispiel der Programmplanung wird der Ansatz vorgestellt und eine Design Challenge beschrieben.
The mature adult who participates voluntarily in free educational programmes is a basic assumption, which equally often supports theories and practices of adult education as it is empirically challenged. Neither supply nor demand is consistently characterized by voluntariness. Up to a certain degree, programmes and participation are mandatory. The assumption that responsible adults do not want to, should not and cannot be taught is also considered to be problematic. The article reveals good rea…
Welche Rolle übernehmen Programmplanende, Fachbereichs- und Einrichtungsleitungen im gegenwärtigen digitalen Wandel der organisierten Weiterbildung? Auf der Basis von Ergebnissen der Evaluationsstudie zu einer Qualifizierungsreihe diskutieren der Autor und die Autorin deren spezifische Funktion und die Bedarfe, die sich für die zukünftige Professionalisierung abzeichnen.
Qualifizierte Adressatenforschung ist eine wichtige Voraussetzung für eine teilnehmer- und bedarfsorientierte Planung und Gestaltung von Weiterbildungsangeboten. Die vorliegende empirische Studie zu Weiterbildungsverhalten und -interessen der Münchner Bevölkerung erforscht aus der Perspektive der Milieuforschung erstmalig den Zusammenhang von sozialer Lage, Lebensstil und Weiterbildung in einer Metropole. Sie orientiert sich in Theorie und Empirie an neueren Arbeiten zur Sozialstruktur Deutschl…
Im Mai dieses Jahres wurden die Ergebnisse der Studie »LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität« vorgestellt, der Nachfolgestudie zur »leo. – Level-One Studie« von 2010. Die Studien widmen sich dem Phänomen der geringen Lese- und Schreibkompetenz unter Erwachsenen. Für weiter bilden sprach Redakteur Jan Rohwerder mit Prof. Dr. Anke Grotlüschen, der Studienleiterin von LEO 2010 und LEO 2018, Lisa Göbel, Projektmanagerin GrubiNetz im Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e. V., und Mo…