In der Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung nimmt die Frage nach dem Lehren und Lernen einen breiten Raum ein. Wie aber, wenn Erwachsenenbildung als praktisches Handeln und als Teildisziplin der Erziehungswissenschaft selbst Gegenstand der Lehre ist? Wie verhält sich dann das, was diesen Gegenstand ausmacht und bestimmt, zu den Formen und Prozessen seiner universitären Vermittlung? Welche Erfahrungen werden aus der Sicht von Lehrenden und Studierenden gemacht? Jörg Knoll geht von der Analo…
Der Autor zeichnet aktuelle Debatten über »kulturelle Aneignung« nach und zeigt auf, warum diese Form der Aneignung problematisch ist. Abschließend überlegt er, was dies für die Erwachsenen- und Weiterbildung bedeuten kann.
Eine 2., überarbeitete Auflage ist unter http://www.die-bonn.de/id/42021 ; https://doi.org/10.58000/1k4k-5203 zu finden.
In einer Zeit, die von »alternativen Fakten« und »Fakes« geprägt ist, erscheint die Beschäftigung mit den Fundamenten der Erwachsenenbildung geboten: Was ist unumstößlich, was unhintergehbar? Der Autor begründet in seinem Beitrag thesenhaft die christlich-aufklärerisch geprägten normativen Ansprüche, die für ihn konstitutiv für die Erwachsenenbildung sind.
Das von Bertolt Brecht verfasste, nachfolgende Gedicht "Lob des Lernens" appelliert an die unterprivilegierten und ausgeschlossenen Menschen, in allen Kulturbereichen zu lernen.