The National Educational Panel Study (NEPS) reflects upon adult learning from the perspective of a life profile. The article describes the system and methodological approach of the NEPS with a special focus on the group of adults. The education and employment history as well as the consequent competence development of the adult working age population is analyzed. Overall, 60,000 people are surveyed in the NEPS including more than 11,000 adults. First data is already available to the expert publ…
Seit Ende der 80er Jahre hat sich auf unterschiedlichen Ebenen die Diskussion um ein neues Verständnis von Erwachsenenbildung in der Region entwickelt, das vor allem durch die Leitideen von Gemeinwesenarbeit und eigenständiger Regionalentwicklung geprägt ist. In dem Sammelband geht es um Erfahrungen und Perspektiven regionaler Erwachsenenbildung im Umbruch. Neben einer Zwischenbilanz mit Berichten und Analysen von unterschiedlichen Trägern aus der ländlichen und regionalen Weiterbildungspraxis …
This contribution deals with the definition of adult basic education and its entanglement with interests and power relations in the field of public education administration of the German Laender. As the New Literacy Studies view literacy as a social practice that is related to interests and power relations, guided interviews concerning the definition of adult basic education as well as legitimising rationales from the perspective of education administration were illustrated. The interviews are …
Research on learning - a retrospective The history of empirical research on adults’ learning reaches back until the twenties of the last century. This contribution evokes some interpretative research on the pedagogy of learning and teaching for adults. It seems that the adult education sciences’ disciplinary memory is underdeveloped as many instructive older analysis seem to have fallen into oblivion. Recent studies mostly don’t pay attention to the linkages and continuity of the questions. …
The author provides a row of examples for the overlapping of practical social work and adult education existing already today. In the light of the task of making it possible for all people to come along in the accelerated life and work life, both disciplines should go together more strongly. Adult education needs to open up to social work and the social work needs to understand itself as being pervaded by adult education.
Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, um in Krisen und Katastrophen handlungsfähig zu bleiben? Disaster Preparedness umfasst nicht nur die organisatorische Vorbereitung auf kritische Ereignisse, sondern auch die Förderung psychischer Resilienz als zentralen Bestandteil wirksamer Vorsorge. Der Beitrag beschreibt Resilienz als Bündel adaptiver Kompetenzen, erläutert ihre Bedeutung für Bevölkerung und Einsatzkräfte und diskutiert, wie diese durch Bildungs- und Trainingsangebote gezielt gefördert w…
Rund 1,4 Millionen Lernende haben sich in den vergangenen fünf Jahren im vhs-Lernportal registriert – und nicht eine Person musste allein lernen. Auf der Online-Lernplattform des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV ) werden alle Lernenden tutoriell betreut: Für diejenigen, die unabhängig von einem Kurs lernen, übernehmen geschulte Online-Tutor*innen die Lernbegleitung.
In zehn Thesen lotet der Autor das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis der Erwachsenenbildung aus. Beide Bereiche sind an vielen Stellen eng miteinander verwoben, ihr Verhältnis aber ist komplex und nicht friktionsfrei. Gleichwohl bleibt es, so das Fazit des Autors, im Sinne einer gegenseitigen Perspektivenanreicherung gestaltbar.
Wie wird Inklusion in der Erwachsenenbildung in Deutschland gestaltet? Am Beispiel von Angeboten für Menschen mit »Lernschwierigkeiten« bzw. »geistiger Behinderung« zeigt der Autor die Bandbreite inklusiver Ansätze, die von der Öffnung ganzer Programme über einzelne Angebote bis hin zum Einsatz von Menschen mit Behinderung als Lehrende reichen.
Die historische Entwicklung der Islamischen Frauenbildung ist bis heute weitgehend ungeklärt. Zum Teil liegt dies in der fehlenden schriftlichen Überlieferungen von Selbstaussagen von Frauen und der erdrückenden Dominanz der männlichen Perspektiven begründet. Zwei trotzdem bekannte Beispiele sollen hier aufgeführt werden.