Dieses Heft widmet sich dem Thema "Dialoge": gesellschaftlich notwendigen Dialogen, Dialogfähigkeit aus konstruktivistischer Sicht und sprachlichen Konstruktionen von Wirklichkeit, dem Geschlechterdialog nach dem postfeministischen Arrangement, der Notwendigkeit von Dialogen zwischen den Generationen. Neben dem Dialog zwischen Menschen aus Ost- und Westdeutschland und zwischen in Deutschland lebenden Ausländern und Deutschen werden auch virtuelle Dialogformen und dafür notwendige Kompetenzen th…
Zum Themenschwerpunkt »DIY – Do It Yourself« Ob Stricken, Fotografieren oder Brot backen: Selbermachen ist angesagt. Gelernt wird es nicht nur in der Erwachsenenbildung, sondern auch mithilfe von Ratgeberliteratur oder über Youtube. Dieses handwerkliche Lernen erfolgt bisher unbeachtet von der erwachsenenpädagogischen Diskussion – zu Unrecht. In diesem Heft gehen wir verschiedenen Fragen nach: Wer lernt was und an welchem Ort? Wie viel Anleitung benötigt und verträgt Selbermachen? Bestätigt od…
Das Handeln und Entscheiden von Praktiker/innen/n der Erwachsenenbildung kann (und muss) nicht nur im Blick auf die Qualität ihrer Dienstleistungen, sondern auch unter ethischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Folgt man John Erpenbeck (2010), so sind ethische Fragen in mehrfacher Hinsicht bedeutsam für die Erwachsenenbildung. Sie betreffen u.a. den moralischen Gehalt des in der Erwachsenenbildung vermittelten und erworbenen Wissens und Könnens, das moralische Verhalten der Lehrenden und Lern…
Gesundheit ist nicht nur dann ein Thema, wenn es an ihr mangelt. Erwachsene hegen und pflegen sich (und ihre Kinder) mehr denn je, um ihre Gesundheit zu erhalten. Auf der anderen Seite haben psychische Störungen und stressbedingte Belastungen in den letzten Jahren stark zugenommen. Welche Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert eine Lebensweise, die Gesundheit fördert? Wer vermittelt die? Welche Leitkategorien eignen sich für eine theoretische Begründung von Gesundheitsbildung? Sondierungen vom au…
Erwachsene sind unbelehrbar, aber lernfähig, so Horst Siebert. Sie lernen anders als Kinder und Jugendliche und bedürfen daher anderer Formen der Aneignung von Wissen, der Unterweisung und Kenntnisvermittlung. Wie gerechtfertigt ist dieses Paradigma der Erwachsenenbildung und welche Rolle spielen Inhalte? Inwiefern sind Lehrpläne und fachliche Analysen, darüber hinaus fachdidaktische Wissensbestände hilfreich? Ist eine gesonderte Didaktik für Erwachsene überhaupt gerechtfertigt? Diesen Fragen g…
In a representative survey in 2012 the German edition of the Adult Education Survey (AES) collected data relating to the professional development behaviour and the structure of the professional development market in Germany. This final report analyses and comments on the collated data under the consideration of key questions: Who participates why, how often and how long in professional development and who does not? Which professional development provisions are popular? How is the target group o…
First results from the PIAAC survey, which was conducted in 25 countries, will be published in October 2013 by OECD. PIAAC collected information about adult competencies through representative data from a background questionnaire and from assessments of three competence domains. In Germany exists an additional study called "Competencies in Later Life" (CiLL), which is designed for people (aged) between 66 and 80 years. This article presents the context of the study, the process of data collecti…
This article discusses the question how knowledge may be used for new or alternative learning decisions and in how far the post-modern understanding of “knowledge” is involved in this process. More precisely, it is discussed how organisations and individuals use knowledge as a result of learning in general and with respect to continuing learning decisions and how expectations and evaluations regarding the use of continuing education are placed in cultures of learning. The argument is based on l…
Initial results of the Level One Survey Germany (leo.) show that functional illiteracy affects 14.5 percent of working-age population (18–64 years of age). This translates into 7.5 million people who lack functional literacy skills in Germany. We will first introduce the method and design of the study. We will then explain the decisions taken in order to obtain the estimate of the dimension of functional illiteracy. These decisions were carefully taken, and they have contributed to a rather con…