Disaster Preparedness als Aufgabe öffentlich geförderter Erwachsenenbildung

Zivilschutz gehört in die Schule, fordert die Politik. Doch Katastrophenvorsorge spielt sich vor allem im Alltag Erwachsener ab – in Haushalten, Nachbarschaften, Betrieben. Warum Wissen allein nicht reicht, wie ungleich Vorsorge verteilt ist und was Volkshochschulen von japanischen Nachbarschaftsnetzwerken lernen können.

Warum Katastrophenvorsorge die Erwachsenenbildung betrifft

Die aktuelle Diskussion um Zivilschutz in schulischen Curricula macht deutlich, dass Katastrophenvorsorge wieder verstärkt als Bildungsfrage verhandelt wird. So forderte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt im März 2026, Zivilschutz beziehungsweise Krisenvorsorge bundesweit im Schulalltag zu verankern: Schüler*innen sollten praxisnah auf Bedrohungslagen wie Blackouts, Hochwasser, Terror oder Krieg vorbereitet werden (DIE ZEIT, 2026). Diese Forderung ist bildungspolitisch interessant, weil sie Bevölkerungsschutz nicht allein als Aufgabe von Behörden, Einsatzorganisationen oder technischen Infrastrukturen rahmt, sondern auch als Aufgabe des Bildungssystems.

Diese Perspektive bleibt jedoch unvollständig, solange sie primär auf Schule und damit auf Kinder und Jugendliche bezogen wird. Denn Katastrophenvorsorge findet in hohem Maße in erwachsenen Lebenszusammenhängen statt, etwa in Haushalten, Familien, Nachbarschaften, Betrieben und Quartieren. Erwachsene treffen zentrale Vorsorgeentscheidungen, beispielsweise über Vorräte, die Nutzung von Warnsystemen, den Umgang mit Unterstützungsbedarfen sowie Absprachen im Haus, in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz.

Zwar bestehen im Bevölkerungsschutz Informations- und Sensibilisierungsangebote zur Katastrophenvorsorge; bislang wird diese jedoch kaum systematisch als erwachsenenpädagogische Aufgabe bearbeitet. Auch innerhalb der öffentlich geförderten Erwachsenenbildung bleiben organisierte Bildungsangebote für die allgemeine erwachsene Bevölkerung bislang punktuell (Lacher & Rohs, 2026).

Selbstschutz muss gelernt werden

Wirksamer Bevölkerungsschutz setzt jedoch Selbstschutz voraus. Dieser umfasst „die Fähigkeit der Bevölkerung, sich selbst zu schützen und (auch gegenseitig) zu helfen, bis qualifizierte, in der Regel staatlich organisierte Hilfe eintrifft“ (BMI, 2016, S. 19). Laut Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz (ZSKG) ergänzen staatliche Maßnahmen lediglich den Selbstschutz der Bevölkerung (§ 1 Abs. 1 ZSKG; BBK, 2020). Damit ist Selbstschutz nicht nur eine praktische, sondern auch eine politische und pädagogische Kategorie: Er verweist auf die Handlungsfähigkeit von Individuen und sozialen Gemeinschaften, enthält aber zugleich eine Verantwortungszuschreibung an die Bevölkerung. Disaster Preparedness umfasst entsprechend nicht nur Vorräte und Hilfsmittel, sondern auch Wissen, Fähigkeiten, Routinen und soziale Unterstützungsstrukturen. Vorräte werden erst durch Wissen, praktische Fähigkeiten und soziale Absprachen handlungswirksam. Wer sich etwa auf einen Stromausfall vorbereitet, muss allgemeine Empfehlungen auf die eigene Wohn- und Familiensituation sowie auf das soziale Umfeld beziehen.

Auch internationale Strategien zur Katastrophenvorsorge verweisen auf diese pädagogische Dimension. Das Sendai Framework for Disaster Risk Reduction 2015-2030 benennt unter anderem das Verstehen von Katastrophenrisiken, die Stärkung von Risikogovernance, Investitionen in Resilienz sowie die Verbesserung von Disaster Preparedness als zentrale Handlungsprioritäten (UNISDR, 2015). Erwachsenenbildung ist hier anschlussfähig, weil sie Risikowissen vermitteln, Reflexionsräume eröffnen, soziale Lernprozesse ermöglichen und praktische Handlungsfähigkeit fördern kann. Dennoch wird Erwachsenen- und Weiterbildung in entsprechenden Strategien häufig auf Sensibilisierung und Informationsweitergabe verkürzt.

Information allein schafft noch keine Handlungsfähigkeit

Während Einsatz- und Führungskräfte im Bevölkerungsschutz über etablierte Aus- und Weiterbildungsstrukturen verfügen (Guerrero Lara et al., 2020), dominieren für die Bevölkerung Informationsangebote wie Broschüren (z. B. BBK, 2025), Webseiten und Checklisten (Lacher & Rohs, 2026), Apps sowie Ratgeber (Rohs & Lacher, 2025). Solche Angebote sind niedrigschwellig zugänglich, ersetzen jedoch keine systematisch gestalteten Lerngelegenheiten. Entsprechend zeigen bisherige Untersuchungen, dass ein Großteil der Lernprozesse zur Katastrophenvorsorge informell, anlassbezogen und selbstgesteuert erfolgt, etwa über Medienberichte, Gespräche im sozialen Umfeld oder digitale Informationsquellen (Lacher & Rohs, 2024).

Vorräte werden erst durch Wissen, praktische Fähigkeiten und soziale Absprachen handlungswirksam.

Die empirischen Befunde des PREP-Projekts zeigen jedoch, dass Katastrophenvorsorge in Deutschland bislang nur begrenzt im Alltag verankert ist. In einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung mit 1.084 Personen ab 16 Jahren gaben nur 42 % der Befragten an, sich bereits mit Katastrophenvorsorge beschäftigt zu haben; 54 % hatten dies noch nicht getan (Großmann, 2025a, S. 26). Als Gründe dafür wurden vor allem fehlende Aufmerksamkeit für das Thema (59 %) und eine geringe subjektive Betroffenheitsannahme (37 %) genannt (ebd., S. 31). Katastrophenereignisse können zwar Aufmerksamkeit erzeugen (ebd.), führen aber nicht automatisch dazu, dass Menschen konkrete Vorsorgehandlungen umsetzen und in ihren Alltag integrieren.

Vorsorge ist sozial ungleich verteilt

Zugleich ist Katastrophenvorsorge sozial ungleich verteilt. Eine Clusteranalyse der Befragungsdaten zeigt, dass sich Vorsorgepraktiken, Kompetenzen und materielle Ressourcen zu vier unterschiedlichen Profilen verdichten (Lacher et al., 2026): All-Rounders, die über umfangreiche Vorräte und vielfältige Kompetenzen verfügen; Skilled, die relativ hohe Kompetenzen, aber begrenztere Vorräte aufweisen; Stockpilers, die vor allem über Vorräte verfügen; sowie Unprepared, denen sowohl Vorräte als auch einschlägige Kompetenzen weitgehend fehlen. Der letzten Gruppe lassen sich 32 % der Befragten zuordnen.

Die Zugehörigkeit zu den Clustern ist sozialstrukturell ungleich verteilt. In der Gruppe der Unprepared sind jüngere Frauen und Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status überrepräsentiert (ebd., S. 9). Unter den Stockpilers finden sich häufiger ältere Frauen mit niedrigem sozioökonomischem Status, während unter den All-Rounders Männer mittleren Alters und Personen mit höherem sozioökonomischem Status überrepräsentiert sind (ebd.). Zudem berichten die besser vorbereiteten Gruppen von vielfältigeren Lerngelegenheiten, etwa in beruflichen Zusammenhängen, Vereinen oder im Militär- beziehungsweise Zivildienst (ebd., S. 14–15).

Die Befunde erlauben keine einfachen Aussagen über kausale Zusammenhänge. Sie machen jedoch deutlich, dass Katastrophenvorsorge nicht allein als Ergebnis individueller Motivation oder persönlichen Verhaltens verstanden

Was öffentlich geförderte Erwachsenenbildung leisten kann

Zusammenfassend zeigen die Befunde zweierlei: Katastrophenvorsorge ist für viele Menschen kein selbstverständlicher Teil alltäglicher Praxis, und sie ist sozial ungleich verteilt. Genau deshalb reicht es nicht aus, mehr Informationen bereitzustellen. Zwischen Information und Handlungsfähigkeit liegt ein pädagogisch bedeutsamer Übersetzungsprozess: Menschen müssen Risiken auf ihre Lebenssituation beziehen, Empfehlungen priorisieren, praktische Handlungen einüben, Unsicherheit aushalten und soziale Absprachen treffen.

Öffentlich geförderte Erwachsenenbildung könnte hier eine vermittelnde und reflexive Rolle übernehmen. Ihre Aufgabe bestünde nicht darin, Bevölkerungsschutzorganisationen zu ersetzen oder Vorsorgeempfehlungen lediglich weiterzugeben. Vielmehr könnte sie Katastrophenvorsorge als alltagsnahes, teilhabeorientiertes und demokratisch zu gestaltendes Lernfeld erschließen. Dazu könnten niedrigschwellige Angebote zu Wasser- und Lebensmittelvorsorge, Stromausfall, Hitze, Hochwasser, Erster Hilfe, Brandschutz, Warnsystemen und der Unterstützung vulnerabler Angehöriger gehören. Entscheidend ist jedoch, dass solche Angebote nicht nur informieren, sondern Empfehlungen auf konkrete Lebenssituationen beziehen, praktische Handlungssicherheit fördern und Fragen nach Verantwortung, Zumutbarkeit und sozialer Unterstützung bearbeitbar machen.

Zudem sollte Katastrophenvorsorge querschnittlich in bestehende Programmbereiche integriert werden, etwa in Gesundheitsbildung, politische Bildung, Familienbildung, Verbraucherbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, digitale Bildung und Quartiersarbeit. So würde Disaster Preparedness weder auf ein isoliertes Spezialthema noch auf eine kurzfristige, durch mediale Krisenkonjunkturen ausgelöste Reaktion verengt werden.

Zwischen Information und Handlungsfähigkeit liegt ein pädagogisch bedeutsamer Übersetzungsprozess.

Damit ließe sich auch an das in den empirischen Daten sichtbare hohe Weiterbildungsinteresse anschließen: Rund 80 % der Befragten äußerten Interesse an Angeboten zur Katastrophenvorbereitung (Großmann, 2025b, S. 71). Bevorzugt werden dabei Veranstaltungen vor Ort (Großmann, 2025c, S. 75). Gerade darin liegt eine Stärke öffentlich geförderter Erwachsenenbildung: Sie ist lokal verankert, verfügt über Erfahrung in zielgruppenorientierter Programmplanung und kann über aufsuchende sowie community-orientierte Ansätze auch Gruppen erreichen, die klassische Kursformate kaum nutzen. Volkshochschulen, Einrichtungen der politischen Bildung oder Quartierszentren könnten gemeinsam mit Kommunen, Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Betrieben und zivilgesellschaftlichen Initiativen Lerngelegenheiten schaffen, die Disaster Preparedness nicht alarmistisch, sondern als Befähigung zu verantwortlichem individuellem, sozialem und demokratischem Handeln rahmen.

Von Japan lernen: Vorsorge als soziale Praxis

Ein kurzer Blick auf Japan erweitert diese Perspektive. Dort sind Formen lokaler und gemeinschaftlicher Katastrophenvorsorge stärker etabliert. Nachbarschaftsorganisationen wie Chonaikai oder Jichikai (Han et al., 2024, S. 10121) organisieren unter anderem Katastrophenschutzübungen und tragen dazu bei, lokale Verantwortung und gemeinschaftliche Vorsorge zu stärken. Auch die japanische Katastrophenschutzpolitik betont die Bedeutung von „mutual support“ (Cabinet Office Japan, 2024, S. 66) in lokalen Gemeinschaften.

Ein solches Modell lässt sich nicht einfach auf Deutschland übertragen. Der Blick auf Japan macht jedoch sichtbar, dass Vorsorge lokal organisiert, gemeinsam eingeübt und mit sozialen Absprachen verbunden werden kann. Für die Erwachsenenbildung liegt darin ein möglicher Anknüpfungspunkt: Bildungseinrichtungen könnten gemeinsam mit Kommunen und lokalen Hilfsorganisationen Vorsorgewerkstätten, Nachbarschaftsübungen oder Veranstaltungen zu konkreten Krisenszenarien anbieten.

Dabei könnten Erwachsene nicht nur Informationen erhalten und praktische Handlungen erproben, sondern auch konkrete Absprachen treffen: Wer unterstützt im Krisenfall alleinlebende oder mobilitätseingeschränkte Personen? Welche Treffpunkte und Kommunikationswege stehen bei einem Stromausfall zur Verfügung? Welche Kenntnisse und Ressourcen sind in der Nachbarschaft bereits vorhanden? Der internationale Vergleich liefert damit weniger ein unmittelbar übertragbares Modell als einen Impuls, Disaster Preparedness als gemeinschaftlichen Lern- und Handlungsprozess zu gestalten.

Erwachsenenbildung als Infrastruktur für gesellschaftliche Resilienz

Für Deutschland folgt daraus keine einfache Programmatik, wohl aber eine klare Richtung: Öffentlich geförderte Erwachsenenbildung sollte nicht erst reaktiv einbezogen werden, wenn Fragen des Bevölkerungsschutzes bildungspolitisch an Aufmerksamkeit gewinnen. Sie sollte frühzeitig und systematisch in Strategien der Disaster Preparedness eingebunden werden, sowohl finanziell und programmatisch als auch durch verlässliche Kooperationen. Dazu gehört, Erwachsenenbildung nicht nur als Ort der Informationsweitergabe zu betrachten, sondern als Infrastruktur für gesellschaftliche Resilienz.

Katastrophen lassen sich durch Erwachsenenbildung nicht verhindern. Aber Erwachsenenbildung kann dazu beitragen, dass Menschen Risiken verstehen, Vorsorge alltagsnah umsetzen, Kompetenzen entwickeln, sich gegenseitig unterstützen und in Katastrophen handlungsfähig bleiben. Angesichts der empirisch sichtbaren Vorsorgelücken ist dies keine randständige Zusatzaufgabe. Es ist eine bildungs- und gesellschaftspolitische Verantwortung.

BBK. (2020). Gesetz über den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe des Bundes (Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz - ZSKG). https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Rechtsgrundlagen/zskg.pdf?__blob=publicationFile&v=8

BBK. (2025). Vorsorgen für Krisen und Katastrophen. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/BBK-Vorsorgen-fuer-Krisen-und-Katastrophen.pdf?__blob=publicationFile&v=44

BMI. (2016). Konzeption Zivile Verteidigung (KZV). https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/bevoelkerungsschutz/konzeption-zivile-verteidigung.pdf;jsessionid=CE3E0B53E2722B0C1D868F7DD3071883.1_cid373?__blob=publicationFile&v=2

Cabinet Office Japan. (2024). Disaster Management in Japan: White Paper. https://www.bousai.go.jp/en/documentation/white_paper/pdf/2024/R6_hakusho_english.pdf

DIE ZEIT. (22.03.2026). Dobrindt fordert bundesweiten Schulunterricht zur Krisenvorsorge. https://www.zeit.de/politik/2026-03/bundesinnenminister-alexander-dobrindt-zivilschutz-schulunterricht-bedrohungslagen-gxe

Großmann, J. (2025a). Auseinandersetzung mit Notfallvorsorge. In M. Rohs, S. Lacher & J. Großmann (Hrsg.), Beiträge zur Erwachsenenbildung - 17. Notfall- und Katastrophenvorsorge in Deutschland. Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung (S. 26–42). RPTU Kaiserslautern-Landau.

Großmann, J. (2025b). Interesse an Weiterbildung für die Notfallvorbereitung. In M. Rohs, S. Lacher & J. Großmann (Hrsg.), Beiträge zur Erwachsenenbildung - 17. Notfall- und Katastrophenvorsorge in Deutschland. Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung (S. 71–74). RPTU Kaiserslautern-Landau.

Großmann, J. (2025c). Bevorzugte Informations- und Weiterbildungsformate für die Notfallvorbereitung. In M. Rohs, S. Lacher & J. Großmann (Hrsg.), Beiträge zur Erwachsenenbildung - 17. Notfall- und Katastrophenvorsorge in Deutschland. Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung (S. 75–76). RPTU Kaiserslautern-Landau.

Guerrero Lara, A., Gerhold, L., Bornemann, S., Schwedhelm, E. & Müller, J. (2020). Bildung im Bevölkerungsschutz: Teil 2: Strukturelle und didaktische Merkmale der Aus- und Fortbildung von Führungskräften im Bevölkerungsschutz. Forschung im Bevölkerungsschutz: Band 26. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Han, S., Keeni, M. & Fuyuki, K. (2024). The relationship between disaster resilience and household food security in a disaster-prone area in Kumamoto prefecture, Japan. Natural Hazards, 120(11), 10119–10140. https://doi.org/10.1007/s11069-024-06600-6

Lacher, S. & Rohs, M. (2024). Erwachsenenbildung als Beitrag zu einer Katastrophenvorsorge. In M. Ebner von Eschenbach, B. Käpplinger, M. Kondratjuk, K. Kraus, M. Rohs, B. Schmidt-Hertha, K. J. Rott & V. Thalhammer (Hrsg.), Erwachsenenbildung und Nachhaltigkeit (S. 129–141). Verlag Barbara Budrich.

Lacher, S. & Rohs, M. (2026). Preparedness Without Pedagogy? An AI-Assisted Web Scraping Analysis of Informal Online Disaster Preparedness Resources for the Public. Education Sciences, 16(1), 146. https://doi.org/10.3390/educsci16010146

Lacher, S., Rohs, M., Grossmann, J. & Fliegener, L. (2026). Adult education for disaster preparedness. A cluster analysis of learning strategies and training needs in Germany. Studies in the Education of Adults, 1–25. https://doi.org/10.1080/02660830.2026.2635025

Rohs, M. & Lacher, S. (2025). Ratgeber für Notfälle (Beiträge zur Erwachsenenbildung Nr. 16). https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-92067

UNISDR. (2015). Sendai Framework for Disaster Risk Reduction 2015-2030. https://www.preventionweb.net/files/43291_sendaiframeworkfordrren.pdf

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