Das Handeln und Entscheiden von Praktiker/innen/n der Erwachsenenbildung kann (und muss) nicht nur im Blick auf die Qualität ihrer Dienstleistungen, sondern auch unter ethischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Folgt man John Erpenbeck (2010), so sind ethische Fragen in mehrfacher Hinsicht bedeutsam für die Erwachsenenbildung. Sie betreffen u.a. den moralischen Gehalt des in der Erwachsenenbildung vermittelten und erworbenen Wissens und Könnens, das moralische Verhalten der Lehrenden und Lern…
Eine natürliche Fortsetzung des Kosten-Heftes 2004/2: Was kommt, nach all den Investitionen in Bildung und Weiterbildung eigentlich Gutes hinten raus? Und vor allem für wen? Lässt sich der Nutzen von Bildung messen - gesellschaftlich und individuell - und wenn ja, wie? Wo liegen die Grenzen des Nutzenkalküls? Eine Studie des BIBB hat gezeigt, dass Teilnehmende der Weiterbildung den Nutzung insgesamt sehr positiv einschätzen (Beitrag Beicht u.a.). Und im Interview (Alheit/Weiss) zeigt sich, da…
Ein Heft zur "Input"-Seite von Bildungsfinanzierung. Lebenslanges Lernen im allgemeinen und Weiterbildung im speziellen sind von all jenen zu finanzieren, die davon profitieren: Staat, Unternehmen und Individuen. Das nennt man "Ko-Finanzierung". Eigentlich sollte dieses Heft zur Bildungsfinanzierung pünktlich zum Votum der vom BMBF eingesetzten "Expertenkommission zur Finanzierung lebenslangen Lernens" erscheinen. Nun hat sich die Übergabe des Kommissionsberichts verzögert, so dass vorerst "n…