Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Welche Kompetenzen benötigen Bürgerinnen und Bürger, wenn es um den Umgang mit digitalen Medien geht? Der Autor zeichnet Unterscheidungen von Medienkompetenz und Medienbildung nach und kommt zu dem Schluss, dass neben Kompetenzen in der Anwendung kritisch-reflexive Elemente im Umgang mit digitalen Medien vermittelt werden sollten.
Öffentlichkeit ist eine notwendige Bedingung unserer Demokratie. Die Volkshochschulen, so die Autorin, leisten mit ihrer Offenheit, ihrem breiten Angebot und mit der Möglichkeit, in ihren Veranstaltungen die offene und kontroverse Auseinandersetzung einzuüben, einen wichtigen Beitrag zur diskursiven Einbindung breiter Bevölkerungsgruppen sowie zur Gestaltung kommunaler Öffentlichkeit.
Die Teilnahme an sozialen Bewegungen kann Bildungsaufstiege fördern und Bildungswege stabilisieren. Zu diesem Schluss kommt Ingrid Miethe nach der Durchführung einer Studie mit 85 biografisch-narrativen Interviews mit erfolgreichen Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern. Im Beitrag werden fünf Aspekte vorgestellt, die die Verbindung von Bewegungsengagement und Bildungsaufstieg verdeutlichen.
Die Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen ist schon lange Gegenstand einer Debatte, die stark von Impulsen europäischer Akteure lebt und in Deutschland besonders in der beruflichen Bildung aufgegriffen wurde. Das Heft fragt, ob und inwiefern Kompetenzvalidierung ein Thema der Erwachsenenbildung sein sollte. Wenn die Anerkennung von Kompetenzen als Empowerment erfolgt, können von Validierung auch und gerade Geflüchtete profitieren.
Die abschließende Literaturliste des Projekts TAK nennt eine Auswahl aktueller und relevanter Aufsätze und Monographien, die sich mit dem Themenfeld Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen beschäftigen. Das Spektrum der einzelnen Schwerpunkte reicht vom informellen Lernen über Bildungspässe bis hin zu diskontinuierlichen Erwerbsbiographien.
In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Vielzahl von spielbegeisterten Seniorentheatergruppen, die eine große Bandbreite ambitionierter Amateurtheaterarbeit zeigen. Allerdings findet die Seniorentheaterszene – anders als das Kinder- und Jugendtheater – im öffentlichen Bewusstsein bisher nur wenig Beachtung und Anerkennung. Und dies, obwohl ältere Menschen aktuell Gegenstand gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Diskurse sind, wenn es beispielsweise um Renten- und Gesundheitsdebatten geht. Vor d…
In der Kindertagespflege können Menschen auch ohne pädagogische Vorbildung im Anschluss an eine Umschulung tätig sein. Für die betreffenden Personen handelt es sich um eine neue berufliche Perspektive und einen nicht-normativen Übergang. Mithilfe der Analyse narrativ-fokussierter Interviews mit zwei Tagesmüttern soll der Frage nach den Motiven nachgegangen werden, die der Entscheidung für diese berufliche Neuorientierung zugrunde liegen.