Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die fortschreitende Digitalisierung ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, der Umgang mit ihr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Für den Bildungsbereich geht es dabei nicht nur um eine Veränderung von Lehr-/Lernsituationen durch digitale Medien, sondern v.a. auch um die Frage, wie zum Verständnis dieses Wandels beigetragen werden kann – und dies, ohne bestimmte Gruppen zu exkludieren. Deshalb, so die Autorin, ist beim Thema Digitalisierung kein Platz für föderalen Streit und segmentspezi…
Der Autor liefert Good-Practice-Beispiele und definiert Kernaufgaben und -prozesse der modernen Bibliothek, die als zentraler Lernort für Erwachsene begriffen wird. Anhand der Kriterien »Mangel–Überangebot«, »Konsum–Kokreation« und »Produkt–Prozess« werden die für Bibliotheken und Erwachsenenbildung relevanten gesellschaftlichen Herausforderungen beschrieben. Hierdurch wird deutlich, dass sich Bibliotheken und Erwachsenenbildung in einem Umbruch befinden, für den geeignete architektonische Lösu…
Rassismus ist als gesellschaftliches Phänomen und Problem wieder verstärkt in den Blick geraten. Auch in der Erwachsenen- und Weiterbildung kann und sollte genauer hingeschaut werden – zum einen, ob und wie sie selbst von Rassismus und rassistischen Strukturen betroffen ist; zum anderen, wie sie helfen kann, eine fundierte Haltung gegen Rassismus und Ausgrenzung zu entwickeln. Darüber sprach Redakteur Jan Rohwerder mit Prof. Dr. Alisha M.B. Heinemann, Professorin für Bildungsverläufe und Divers…
In einem bildungstheoretischen Bezugsrahmen wird vor dem Hintergrund eines von der DFG geförderten Forschungsprojektes das Lebenslange Lernen als Modus der Subjektbildung analysiert. Dabei wird der Zeitdimension von Bildung theoretisch, methodologisch und methodisch durch die Auswertung von qualitativen Interviews, die nach mehr als 25 Jahren mit denselben Personen noch einmal geführt wurden, besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Orientierung folgt einem lernbezogenen, aber nicht lernzentrier…
Vor dem Hintergrund allgegenwärtiger Bekenntnisse zur Bedeutung des lebenslangen Lernens beleuchtet der Beitrag den Rückgang der öffentlichen Weiterbildungsfinanzierung in den letzten 20 Jahren um 41 Prozent. Die niedrigen Teilnahmequoten von Geringqualifizierten und atypisch Beschäftigten an Weiterbildung geben Anlass, wieder mehr öffentliche Investitionen zu tätigen. Diese sollten für Bildungsberatung, Qualifikation und Professionalität des Personals und ein Anerkennungssystem für Kompetenzen…
Bevölkerungsalterung und Bevölkerungsrückgang in Japan schreiten so schnell voran wie in keinem anderen Land. Ein zentrales Thema des Diskurses zu Japans demografischen Herausforderungen ist die Frage nach der Rolle, die Japans Senioren bei der Entwicklung von sozialem Kapital übernehmen können. Das Konzept des lebenslangen Lernens kristallisiert sich in diesem Kontext als zentrale Methode der Gestaltung von Japans Zukunft heraus.
Der Text reflektiert den Zusammenhang zwischen neuen Lernkulturen und organisationalen Strukturen mit Blick auf angemessene Institutionalkonzepte. Als Ergebnis der Überlegungen sprechen sich die Autoren für eine bildungstheoretische Wende, die den Bildungsbegriff zur Grundlage konzeptioneller und organisationaler Entwicklung macht, aus.
Die Gehirnforschung zum Lernen Erwachsener weist auf ein unschönes Ergebnis : Die Geschwindigkeit von Lernprozessen nimmt mit zunehmendem Alter ab. Aber dies ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite nimmt nämlich mit dem langsameren Lernen die Genauigkeit zu. Forschungen bei Tieren haben die Ergebnisse bestätigt: Erworbenes Wissen kann helfen, neues Wissen zu strukturieren, einzuordnen und zu verankern.