Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Alfred Grosser ist Soziologe, Politikwissenschaftler, Publizist und politischer Kolumnist. 1933 emigrierte er nach Frankreich. Lange Jahre war er Professor am Institut d’études politique in Paris und erhielt für seine Mittlerrolle zwischen Franzosen und Deutschen, Gläubigen und Ungläubigen diverse Auszeichnungen, so auch den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Alfred Grosser diskutiert mit Klaus Meisel über die Zukunft von Bildung und Lernen, Politik und politischer Bildung in der Wissensg…
Dr. Klaus Bednarz ist seit 1983 Moderator und Leiter der Redaktion des Fernsehmagazins „Monitor“. Zuvor war er lange Jahre Korrespondent des Deutschen Fernsehens z.B. in Warschau und Moskau. Für seine aufklärerischen Berichterstattungen erhielt er u.a. den Adolf-Grimme-Preis. Im DIE-Gespräch mit Herbert Bohn und Rüdiger Preißer spricht Bednarz über polarisierende Aufklärung und Information in Medien und Bildung, über soziale und kulturelle Polarisierungen zwischen Ost und West. Für ihn ist der …
Die begriffliche Unterscheidung von Altern und Alter verdeutlicht, dass die Differenzierung eines eigenen Lebensabschnittes „Alter“ als Ergebnis sozialer Konstruktion anzusehen ist. Die Auseinandersetzung mit Fragen des Alterns weist auf die Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen physiologisch-biologischem, psychologischem und sozialem Altern hin, wobei Entwicklungsprozesse in diesen drei Dimensionen sehr unterschiedlich verlaufen. Das Alter als gesamte Lebensphase ist sowohl unter dem Aspek…
Der Autor sieht zwei wichtige Prozesse als zentrale Zukunftsthemen der politischen Bildung: Zum einen nimmt die Internationalisierung und Globalisierung von Problemen und deren Lösung zu. Zum anderen werden kulturelle Identitäten zunehmend in Frage gestellt und zwingen, das Leben mit Anderen neu zu bestimmen. Politik und Gesellschaft müssen ihren Bürgerinnen und Bürgern eine „Grundausstattung“ von politischem Reflexions- und Orientierungswissen zur Bewältigung dieser Fragen ermöglichen. Hafeneg…
Die Modernisierung der Verwaltung hat u. a. das Ziel, einen bürgernahen Service anzubieten, der selbstverständlich auch Bürger/inne/n mit Migrationshintergrund offen steht. Erfahrungsgemäß ist der Kontakt zwischen Migrant/inn/en und Verwaltungsangestellten sehr störanfällig und führt häufig zur beiderseitigen Unzufriedenheit. Auch das Wissen über den jeweils anderen ist unzureichend. Zudem enthalten Verwaltungsvorschriften häufig Diskriminierungen. Die Praxisanleitung „Förderung des zivilen Dia…
Vier Konfliktfelder bestimmen zur Zeit das Verhältnis zwischen den Generationen: der Verteilungskonflikt um Einkommen, der kulturelle Konflikt (nicht zuletzt durch neue Medien), der Konflikt um Machtansprüche und der Generationenkonflikt in den Familien. Vor dem Hintergrund der Diskussion mit dem Schlagwort „Generationengerechtigkeit“ begründet Jürgen Wolf, warum und wie diese Konflikte positiv nutzbar gemacht werden können. Eine Aufgabe von Bildung und Weiterbildung ist es, den generationenübe…
Ähnlich den literarischen Cafés gibt es das Modell des „philosophischen Cafes“. Es wurde in Frankreich 1992 von M. Sautet erstmals betrieben. Auch in der Erwachsenenbildung wird es inzwischen rezipiert. Es beruht auf der Aussage „Alle Menschen sind Philosophen“ und regt zu alltagsphilosophischen Diskussionen an. Am Beispiel des Themas „Glück“ skizziert der Autor seine Erfahrungen als Leiter eines solchen Cafés.
"Entwicklungsorientierte Bildungsarbeit" zeigt sich in dieser REPORT-Ausgabe von zwei grundsätzlichen Seiten. Zum einen verdeutlichen die Aufsätze aus den unterschiedlichen Ländern und Kontinenten, dass die jeweiligen sozialen, historischen und kulturellen Gegebenheiten einer Gesellschaft von großer Bedeutung für jede Bildungsarbeit sind. Zum anderen zeigt sich aber auch, dass entwicklungsorientierte Bildungsarbeit methodisch, lerntheoretisch und bildungspolitisch von eben den zentralen Fragen …
In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Vielzahl von spielbegeisterten Seniorentheatergruppen, die eine große Bandbreite ambitionierter Amateurtheaterarbeit zeigen. Allerdings findet die Seniorentheaterszene – anders als das Kinder- und Jugendtheater – im öffentlichen Bewusstsein bisher nur wenig Beachtung und Anerkennung. Und dies, obwohl ältere Menschen aktuell Gegenstand gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Diskurse sind, wenn es beispielsweise um Renten- und Gesundheitsdebatten geht. Vor d…