Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Der Autor zeichnet aktuelle Debatten über »kulturelle Aneignung« nach und zeigt auf, warum diese Form der Aneignung problematisch ist. Abschließend überlegt er, was dies für die Erwachsenen- und Weiterbildung bedeuten kann.
Die Programmatik des Lebenslangen Lernens ist eng verbunden mit der Forderung nach vertikaler und horizontaler Durchlässigkeit und Transparenz im Bildungssystem. Nach wie vor ist ein durchlässiges Bildungssystem für alle Lebensphasen und Lebenslagen jedoch nicht realisiert, sondern allenfalls programmatisch aktualisiert worden. Gegenwärtig sind vor allem verschiedene Rahmensetzungen im Gespräch, die auf europäischer Ebene die Vergleichbarkeit und Anschlussfähigkeit von Bildungsgängen unterstütz…
Das Cover der Ausgabe ziert ein Rechtschreibfehler: „lebenslang“ wurde in die Teile „Leben“ und „Slang“ getrennt. Ein kleiner Seitenhieb auf all jene, die aus der PISA-Diskussion den Stoff für ein ganzes Leben von Bildungsprofis gemacht haben und hierzu gleich den Jargon des Bedauerns institutionalisiert haben. Dennoch: Für Weiterbildung und lebenslanges Lernen bietet die PISA-Studie wichtige Anknüpfungspunkte. Sie betreffen die im Heft zusammengeführten Felder: Lehrerfortbildung und Elternbild…
Ein Blick auf die Begriffsgeschichte von Lust, Spaß und Freude offenbart Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bedeutungen. Der Autor verdeutlicht, dass die Lust und der Spaß am Lernen sinnvoll sein können, Freude aber wichtiger für pädagogische Überlegungen ist, weil sie nicht kurzlebig ist, sondern existenziellen Charakter hat – und auch Krisen- und Leiderfahrungen integrieren kann.
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Wer Inklusion ernst meint, so Silke Schreiber-Barsch in ihrem »Stichwort«, muss »Gewissheiten traditioneller Zuschreibungen oder Normalitätserwartungen« in Frage stellen. Dabei sollte es längst »normal« sein, Inklusion in Gesellschaft und damit in alle Bildungsbereiche als ein Menschenrecht anzuerkennen, die Frage ist eher, wie sie gelingen kann (dazu Marianne Hirschberg, Franziska Bonna und Helge Stobrawe in ihrem Beitrag sowie Rebecca Babilon und Michael Weiß im »Gespräch«). Dass die Umsetzun…