Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Helmut Felix Friedrich vom Deutschen Institut für Fernstudienforschung (DIFF) an der Universität Tübingen rezensiert den im Jahr 2000 erschienen Titel „Qualitätsbeurteilung multimedialer Lern- und Informationssysteme. Evaluationsmethoden auf dem Prüfstand“, herausgegeben von Peter Schenkel, Sigmar-Olaf Tergan und Alfred Lottmann. Zwei Tagungen, deren Ergebnisse dieser Band zusammenfasst, zielten darauf, ein multimediales Lern- und Informationssystem zum Thema „EDV im Handwerk“ mithilfe verschi…
Beim Lehren und Lernen können wir von KI profitieren, so Lutz Goertz im »Stichwort«. Alina Köchling und Shirin Riazy zeigen Vorteile von Learning Analytics auf, warnen aber, dass der Einsatz auch Diskriminierungen nach sich ziehen kann. Wie Lern-Empfehlungen durch die Maschine helfen, Lernziele zu erreichen, zeigt das EULE-Team, und Ralf Klamma beschreibt, wie Wearables und Augmented Reality die Weiterbildung verändern. Cäcilie Kowald stellt intelligente Chatbots als allzeit verfügbare Dialogpa…
Erst in den 90er Jahren wird der Begriff „Innovation“ auch mit dem Bildungsbereich in Verbindung gebracht. Was aber bedeutet „Innovation“ in der Erwachsenenbildung? Angeregt durch die Resonanz auf den gleichnamigen Preis des DIE gehen die Autorinnen und Autoren dieser Frage nach. Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger klärt sich am Beispiel der ausgezeichneten Projekte, was von der Jury im Konsens als innovativ empfunden wird. 1999 waren dies Ansätze zu einer neuen Lernkultur, …
Die „gelbe Reihe“ des DIE beinhaltet didaktisch strukturierte Bestandsaufnahmen zu relevanten Themen der Erwachsenenbildung. Sie vermittelt fachliches Wissen auf der Grundlage des wissenschaftlichen Forschungsstands. Die Bücher dienen dem Selbststudium, eignen sich aber auch als kursbegleitendes Material in Studium und Fortbildung. Die systematische Aufbereitung des jeweiligen Themas unterstützt auch erfahrene Fachkräfte dabei, sich der theoretischen und methodologischen Grundlagen ihres Handel…
Bildung im Alter zielt auf Orientierung und erweiterte Handlungsspielräume sowie auf Vernetzung in der realen und digitalen Welt – um den Herausforderungen und Chancen beim Älterwerden positiv begegnen zu können. Als erfolgversprechend erweist sich der Ansatz, dass das Bildungspersonal in Einrichtungen der Erwachsenenbildung als Lern- und Engagementbegleitung engagierte Digitalpat*innen weiterbildet und in deren Praxis fachlich unterstützt.
Kulturmuster prägen die Architektur, in der wir leben und lernen. Die Ausführungen von Urs Maurer helfen dabei, diese nur unbewusst wahrgenommen Muster als eine Architektursprache zu entdecken und auf den Bildungsbau anzuwenden. Grundlegend ist hierbei die Idee, dass die architektonische Sprache durch Polaritäten gekennzeichnet ist, wobei insbesondere der von Ernst Bloch geprägte Antagonismus zwischen »Todeskristall« und »Lebensbaum« herangezogen wird.
Der Beitrag referiert Experteneinschätzungen zu Chancen und Risiken des aktuellen DQR-Prozesses aus Volkshochschul-Sicht. Die sieben Experten aus Deutschland und Österreich, die im Projekt EU-Transfer befragt wurden, setzen sich vor allem mit der Fokussierung auf formales Lernen kritisch auseinander. Der Perspektivwechsel zur Lernergebnisorientierung kann Impulse für die Programmplanung geben, erfordert aber auch neue Kompetenzen des Weiterbildungspersonals.
Eine biographische Dimension erhalten Lernprozesse, wenn die Lerngegenstände auf das eigene vergangene oder zukünftige Denken und Handeln bezogen werden. Als „Bildung“ kann ein solcher Lernprozess gelten, wenn Deutungsweisen dabei umgebaut und transformiert werden. Die Lernberatung in Selbstlernarchitekturen eröffnet konzeptionell einen Raum, in dem solche Lern- und Bildungsprozesse stattfinden können. Im Beitrag wird dieser Zusammenhang empirisch mit einer Analyse diskursiver Praktiken im Lern…
In dem Beitrag wird anhand der Plattform "Edupolis" kritisch hinterfragt, welche Möglichkeiten das Internet für die politische Bildung eröffnet. Schwerpunkte der Darstellung sind Anmerkungen zum digitale divide und Beobachtungen zur Qualität des Lernens am Beispiel des Diskussionsverhaltens im Forum. Als problematisch werden eingeschätzt: die Schriftlichkeit als Ausschlussgrund unterer Bildungsschichten, die Komplexititätsreduktion duch das Chatten und die¤ hohen Anforderungen an die Zeits…