Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Bildungsökonomie identifiziert unterschiedliche Nutzenarten von Bildung: den individuellen Nutzen sowie sog. externe Erträge, von der die Gesellschaft profitiert (interne wie externe Erträge können monetär und nicht-monetär sein). Dabei sind die einzelnen Nutzendimensionen unterschiedlich gut quantifizierbar. Der Nutzen von Weiterbildung ist bildungsökonomisch noch nicht so gut erforscht wie die Kostenseite. Die umfassenderen Wohlfahrtseffekte von Weiterbildung sind dabei besonders schwer m…
Lässt sich der Nutzen einer Weiterbildung messen? Was ist dabei methodisch zu beachten? Es muss vorab definiert sein, welche Indikatoren den Nutzen angeben sollen. Evaluatoren und Stakeholder müssen sich gemeinsam auf Sollwerte einigen. Mit den Methoden der quantitativen und qualitativen Forschung müssen Daten gesammelt werden. Anekdotisches hat unter Evaluationsgesichtspunkten keinen Wert. Am Schluss des Artikels zeigt der Autor vier prinzipielle Berechnungsmöglichkeiten auf: Kostenevaluation,…
Einen funktionalen Bildungsbegriff hat schon Max Scheler entwickelt. Bei Scheler steht Bildung dem Nutzeninteresse nicht entgegen, sondern ermöglicht dem instrumentellen Interesse, einen Nutzen überhaupt zu erreichen. Unter den Vorzeichen der postmodernen Medien- und Massengesellschaft ist das Verhältnis von Bildung und Nutzen umzuformulieren. Unter Rückgriff auf Lyotard entwickelt der Autor die Idee von Bildung als einer regulativen Idee. Dieses Konzept erwartet von den Individuen nicht mehr d…
Die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens gilt als unstrittig. Weniger klar sind dagegen Ursachen, Bedingungen, Erscheinungsformen der Entwicklung in ihrer Vielfalt sowie Veränderungstendenzen und Lösungsoptionen auf unterschiedlichen Ebenen. Diese Situation verlangt eine breite, intensive und nachhaltige empirische Forschung zur Erwachsenen- und Weiterbildung. Das Forschungsmemorandum – entwickelt im Auftrag der Sektion Erwachsenenbildung der DGfE – identifiziert, ordnet und benennt Sch…
Ausgangspunkt des Beitrages ist eine begriffliche Abgrenzung formalen, non-formalen und informellen Lernens. Am Beispiel der britischen „National Vocational Qualifications“ wird sodann verdeutlicht, in welcher Form die Anerkennung non-formaler und informeller Lernprozesse im Berufsbildungssystem erfolgen kann. Aufbauend auf die Darstellung bereits existierender Anerkennungsmöglichkeiten in Deutschland bildet eine Beschreibung über die Verwendung von Weiterbildungspässen in Deutschland, insbeson…
Begriffklärungen rund um das Thema Nutzen von Bildung.
Neben bildungspolitischen Entwicklungen, die zur Aufwertung informellen Lernens in Deutschland geführt haben, und begrifflichen Abgrenzungen werden in dieser Kurzbeschreibung die Befunde der Machbarkeitsstudie „Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens“ in knapper Form zusammengefasst. Daran anknüpfend werden die Empfehlungen für eine praktische Erprobung und die Handlungsfelder der an die Machbarkeitsstudie anknüpfenden Erprobungsphase ausführlich dargestellt.
Das am DIE angesiedelte Grundtvig-Projekt European Intercultural Competence Programme (EICP) erprobt Weiterbildungen für Verwaltungen, die interkulturelle Kompetenz zum Thema machen, nicht nur der Personal- sondern auch der Organisationsentwicklung. Das Konzept orientiert sich an der Idee des zivilen Dialogs und bindet Verwaltungsleitungen wie Vertreter von Migrantenorganisationen ein.
Treier stellt das Projekt „RAG Online-Learning“ in Essen (ehemals Ruhrkohle AG) vor, das vor allem auf Grund einer kontinuierlich durchgeführten Evaluation von allgemeinem Interesse ist. Aus den Ergebnissen der Evaluation lassen sich wesentliche Anforderungen an netzbasierte Bildungsplattformen ablesen.
Was ist der geeignete Weg zur Vermittlung von Arbeitslosen? JOB-AQTIV-Gesetz und Querelen um die Vermittlungsstatistik halten die Diskussion in der Öffentlichkeit in Atem. Es gibt gute Ansätze: Memmert beschreibt den „individuellen Bildungsplan“ als eine Möglichkeit mit vielen guten Antworten.