Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Eero Pantzar legt die Grundzüge der Entwicklung der Erwachsenenbildung in Finnland von den ersten Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute dar. Die Bildung des Volkes wurde als eine notwendige Vorbedingung für wachsenden allgemeinen Wohlstand, wirtschaftliche Entwicklung und die persönliche Entwicklung des Einzelnen angesehen. In den ersten Jahrzehnten nach der Unabhängigkeit (1917) erlebte das Land einen starken Boom in der liberalen Erwachsenenbildung. Dies zeigte sich am deutlichsten durch die …
Repräsentative Erhebungen zur Weiterbildungsteilnahme sind Grundlage für Analysen zum lebenslangen Lernen ebenso wie zur Beschreibung des Weiterbildungssektors innerhalb des Bildungswesens. Die damit bereitgestellten Informationen sollten ausreichend differenziert sein, um verschiedene Arten von Lernaktivitäten unterscheiden zu können. Eine der wesentlichen Differenzierungen ist die Unterscheidung von allgemeiner und beruflicher Weiterbildung. Der Beitrag stellt dar, wie und mit welchen Ergebni…
Das Gutenberg‘sche Zeitalter nähert sich dem Ende. Ausgelöst durch die Verbreitung digitaler Medien und fortschreitender Vernetzungsmöglichkeiten steht nach der Revolution des Buchdrucks nun eine weitere bevor – die der „sekundären Oralität“. Dies hat Auswirkungen nicht nur auf Verlage, sondern auf die gesamte Wissenschafts- und Lernkultur, so der Autor.
Der Beitrag gibt einen Einblick in das supra- und internationale Weiterbildungsmonitoring. Die Autorin identifiziert mit dem Adult Education Survey der EU, der von der OECD verantworteten PIAAC-Studie zu den Kompetenzen Erwachsener und mit dem European Lifelong Learning Index drei besonders für das Erwachsenenlernen relevante Instrumente. Mit Befunden ihrer Dissertation untermauert die Autorin die Wirkungen von Monitoring und Bildungsberichterstattung, die sie in den Bereichen Datenlage, Evalui…
Aus den Daten des OECD-Projekts »Social Outcomes of Learning (SOL)« wurden im Bericht »Improving Health and Social Cohesion through Education« empirische Forschungsergebnisse und darauf basierende Politikempfehlungen generiert, die der Beitrag in übersetzter und gekürzter Fassung vorstellt. Da eine insgesamt schwache empirische Evidenz der »benefits«-Forschung moniert wird, werden zukünftige Richtungen der Forschung und die dazu nötigen methodischen Zugänge skizziert.
Die Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die 1999 und 2004 durchgeführt wurden, zeigen: Freiwilliges Engagement nimmt zu, gerade auch im Bereich Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Lernmotive spielen beim Engagement eine große Rolle. Fachwissen wird als wichtig erachtet, jedoch mehr von Männern als von Frauen. Weiterbildungsmöglichkeiten werden – bei gleichbleibender Teilnahmequote – als schlechter eingeschätzt.
Vor dem Hintergrund einer seit mehr als zehn Jahren andauernden Debatte um Möglichkeiten für eine Verbesserung der naturwissenschaftlichen Bildung in Deutschland zielen die im Folgenden präsentierten Überlegungen darauf ab, den Beitrag der organisierten Erwachsenenbildung für eine Veränderung des Status Quo zu umreißen. Ausgegangen wird von der quantitativen Randständigkeit des Angebots, bevor der Blick auf didaktische Arrangements und Konzepte gerichtet wird. Diese werden auf der Grundlage ein…