Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
In dieser Reihe wurden Beispiele angewandter Forschung vorgestellt. Dabei handelte es sich in erster Linie um Begleitforschung zu Entwicklungsversuchen im Rahmen von Projekten. Daß neben den Ergebnissen auch die Untersuchungsmethoden diskutiert werden, gehört zu den Besonderheiten der Reihe, die 1996 von den "DIE Analysen für Erwachsenenbildung" abgelöst wurde.
Im Zusammenhang mit lebensbegleitendem Lernen geraten kooperative Bildungsarrangements, d.h. Weiterbildungsangebote, -projekte, -maßnahmen und -initiativen, die in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen entstehen, in den Blick. Solche Arrangements werden in Deutschland von bildungspolitischer Seite gefördert. Erwartet werden Problemlösungen in pädagogischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht. Es ist Aufgabe der erwachsenenpädagogischen Forschung, die Rahmenbedingungen genauer z…
Im Anschluss an Piaget und neuere Forschungen zur Psychodynamik erarbeitet die Autorin Thesen zum unterscheidend Erwachsenengerechten des Lernens im Erwachsenenalter. Hierzu rekapituliert sie wesentliche Thesen ihres Buches »Zur Konstruktion des Erwachsenen« und entwickelt sie im Hinblick auf Autonomie als Lernmotivator weiter. Sie vertritt die These, dass erwachsenentypische Lernprozesse vor allem dann stattfinden, wenn alte Strukturen überwunden werden und es zu Veränderungslernen kommt. Ein …
Der Beitrag aus dem BMBF-geförderten Projekt KLASSIK untersucht, ob die Vermittlung metakognitiver Techniken das Vertrauen in den eigenen Lernzugriff wirksam steigern kann und so einen Beitrag dazu leistet, dass der Teufelskreis von Misserfolgserwartung und Misserfolg beim Lernen (hier: älterer Erwachsener in alltagsnahen Problemlösesettings) durchbrochen werden kann. Die empirische Erhebung zeigt, dass durch Werkzeuge wie Selbstbefragung, paarweises Problemlösen, Lerntagebuch oder Portfolio Mi…
»57/07« steckt den zeitlichen Horizont ab, der die Geschichte des Instituts markiert: 1957 gegründet, wird das DIE im Herbst 2007 50 Jahre alt. So ist die vorliegende Ausgabe eine Festausgabe – und irgendwie auch doch nicht. Wie in der DIE Zeitschrift üblich, soll nicht das Institut selbst im Mittelpunkt stehen, sondern das, was draußen passiert (ist). Gliederndes Prinzip bei der Auswahl der Themen sind dabei öffentlich bedeutende Ereignisse des Gründungsjahres, die ihre Schatten weit in die Fo…
Fragen der Interkulturalität bestimmen zunehmend das Berufsfeld Pflege und Gesundheit: Migrant/inn/en verbleiben auch im Alter in Deutschland und nehmen vermehrt Gesundheits- und Pflegedienstleistungen in Anspruch. Zudem ist die Zahl der im Berufsfeld tätigen Pflegekräfte beständig gestiegen. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich ein neuer Bildungsbedarf, der sowohl in der Erstausbildung als auch in Fortbildungen für das Pflegepersonal künftig stärker zu berücksichtigen ist. Hierzu liefern di…
Mit PIAAC liegen repräsentative Daten zu den Kompetenzen der 16- bis 65-Jährigen vor. Dabei sind die Kompetenzbereiche „Lesekompetenz“, „Mathematische Kompetenz“ sowie „technologiebasiertes Problemlösen“ unabhängig voneinander zu betrachten. In diesem Themenheft sollen einerseits die in PIAAC erhobenen Mediennutzungskompetenzen in die deutsche und internationale Diskussion um Medienkompetenz und media literacy eingebettet werden. Andererseits kann und muss die Problemlösekompetenz Erwachsener a…
Die „gelbe Reihe“ des DIE beinhaltet didaktisch strukturierte Bestandsaufnahmen zu relevanten Themen der Erwachsenenbildung. Sie vermittelt fachliches Wissen auf der Grundlage des wissenschaftlichen Forschungsstands. Die Bücher dienen dem Selbststudium, eignen sich aber auch als kursbegleitendes Material in Studium und Fortbildung. Die systematische Aufbereitung des jeweiligen Themas unterstützt auch erfahrene Fachkräfte dabei, sich der theoretischen und methodologischen Grundlagen ihres Handel…
Kompetenzen als Fähigkeiten zur Lebensbewältigung, als informell erworbene Fähigkeiten, als Elemente in nationalen Qualifikationsrahmen, als Lern- ergebnisse im Lebenslauf – es gibt keine andere Kategorie, die in den letzten Jahren derart an Bedeutung im Kontext von Lernen und (Weiter-)Bildung gewonnen hat. Was aber ist methodisch und empirisch an neuen Erkenntnissen vorhanden?