Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
In dieser international-vergleichenden Studie über das Bildungsmonitoring zum Lebenslangen Lernen werden Fragen nach den Steuerungswirkungen supra- und internationaler Organisationen wie EU und OECD bei der Implementierung ihrer bildungspolitischen Ansätze in drei europäischen Staaten (Deutschland, Griechenland, Finnland) untersucht. Dabei kommen die im Rahmen einer outputorientierten Steuerung eingesetzten Steuerungsinstrumente, wie Bildungsmonitoring und -berichterstattung, und deren Auswirku…
Das Leonardo-da-Vinci-Projekt EUREVINQ hat ein Fortbildungskonzept bestehend aus Curriculum und Qualitätsstandards entwickelt, um die Implementierung einer branchenspezifischen Qualifizierung auf dem europäischen Weiterbildungsmarkt zu unterstützen. Qualitätsstandards geben hier Mindeststandards für die Umsetzung unter regional verschiedenen Voraussetzungen und Bedingungen vor. Es wird die Notwendigkeit von Mindeststandards aufgezeigt und die entwickelten Qualitätsstandards – einerseits für …
Ausgangspunkt des Beitrags ist eine Betrachtung der Begriffe „Weiterbildung“ und „Kompetenzentwicklung“. Darüber hinaus wird unter Bezug auf die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen das Leitbild des „Lebenslangen Lernens“ in seiner bildungspolitischen Bedeutung näher beleuchtet und auf ausgewählte Beispiele aus der europäischen Bildungspraxis Bezug genommen. Zentrale Annahme ist, dass eine Kompetenzentwicklung als integrativer Bestandteil von Weiterbildung auf Basis einer systematische…
Mit dem Konzept des lebenslangen Lernens ist eine bessere Verschränkung der Bildungsbereiche intendiert. Wie die Bildungspolitik die Rolle des lebenslangen Lernens an Übergängen strategisch fasst und welche Praxis sie dabei faktisch unterstützt hat, untersucht der Beitrag an zentralen Quellen: an einem Strategiepapier von Bund und Ländern zum lebenslangen Lernen sowie anhand von Abschlussberichten über geförderte Modellversuche lebenslangen Lernens und Lernender Regionen. Indem zum Schluss der …
Der Beitrag zeigt am Beispiel des Amateurfußballs einen Zusammenhang zwischen institutioneller Bildungssozialisation, sportlicher Leistungsfähigkeit und habituellen Bildungsprozessen. Die Auseinandersetzung mit gehobenen schulischen Bildungsanforderungen bringt eine Persönlichkeitsstruktur hervor, die allgemein durch ein positives Leistungsbewusstsein gekennzeichnet ist und die die darauf aufgebauten und anerkannten persönlichen Fähigkeiten in spezifischen Feldern, wie dem Fußball, Gewinn brin…
Der Beitrag zielt darauf, der Weiterbildungsdiskussion unter der Perspektive der demographischen Entwicklung eine quantitative Basis zu geben. Dazu werden für einen größtmöglichen Zeitraum die Altersstrukturdaten aus der Volkshochschul-Statistik in Beziehung zu Daten der Bevölkerungsstatistik („demographischer Wandel“) gesetzt. Die Altersstruktur der Belegungen von Volkshochschul-Kursen wird in der Entwicklung beschrieben und in zwei Stufen analysiert. Ergebnis ist, dass die Altersgruppen kontr…
Die in diesem Beitrag vorgestellte subjektwissenschaftliche Theorieperspektive thematisiert Lernhandlungen vom Standpunkt des Lernsubjekts. Lernen wird dabei nicht als eine abhängige Variable von Lehre gefasst, sondern als subjektiv begründetes Handeln, das auf Interessen, Bedürfnissen und Befindlichkeiten basiert, die Lernende vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Bedeutungskonstellationen entwickeln. Diese Sichtweise auf Lernen impliziert einen Perspektivwechsel: Lernhandeln ist weder herste…