Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Transformation von Bildung zum „E-Learning“ fordert von Lehrenden und Lernenden, sich in dem babylonischen Sprachgewirr neuer Begriffe zurechtzufinden. Burkard Lehmann benennt einige der wichtigsten Begriffe, die heute im „digitalen Klassenzimmer“ unabdingbar sind. Er stellt aber auch die Frage, ob damit schon ein Paradigmenwechsel im Lehren und Lernen vollzogen wird.
Alexandra Ioannidou untersucht in ihrer Diplomarbeit Diskussion und Realität von Interkultureller Pädagogik in Griechenland unter besonderer Berücksichtigung der Leher/innenfortbildung. Die Entwicklung von Konzepten Interkultureller Pädagogik geht in Griechenland auf andere Ursachen zurück als in den westeuropäischen oder nordamerikanischen Staaten. Repatriierte und ihre Kinder hatten massive Probleme bei der Re-Integration in die griechische Gesellschaft. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt daher…
Können Pädagogik und Erwachsenenbildung ohne Ethik auskommen? Offenbar nein: Selbst da, wo sie vermeintlich ethikferne Theorien rezipieren, sind Transformationsmuster am Werk, die ethische Aufladungen vornehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der Autor in der empirischen Analyse eines ganz besonderen Datenmaterials: des Texts der Konstruktivistischen Erwachsenenbildung von R. Arnold und H. Siebert. Ein prominenter Musterfall für die Rezeptionspraxis im Bereich von Pädagogik/Erwachsenenbildung und d…
Nachgezeichnet werden die Potentiale der Konstruktivismus-Debatte für die (Erwachsenen) Pädagogik in den zwei Spannungsfeldern: Erkenntnis und Handeln und innerer und äusserer Systematik im Erwachsenenlernen.
Die Autorin diskutiert Entwicklungen in der Pflegepädagogik im Spannungsfeld von Normalisierungsprozessen und kultursensiblen Ansätzen und setzt sich kritisch mit den Implikationen einer „interkulturellen Erziehung“ auseinander. Sie plädiert für einen Kulturbegriff, der die Fähigkeit zur Lösung von Aufgaben in den Mittelpunkt stellt und in der Pflege als Handlungsorientierung dienen kann.
Die demografische Entwicklung und der zahlenmäßige Anteil von Migranten an der über 60-jährigen Wohnbevölkerung in Deutschland belegen den Bedarf für eine interkulturelle Altenbildung. Die Autorin führt nacheinander ein in die Themenfelder Interkulturelle Bildung, und Bildung älterer Erwachsener, bevor sie beide miteinander verknüpft. Obwohl der Erwerb interkultureller Handlungskompetenz ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Bildungskonzeption und des lebenslangen Lernens ist, fehlen in der…