Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Der Aufsatz untersucht die Frage, inwieweit sich die Prinzipienethik der Medizin für eine pädagogische Ethik nutzen lässt. Zunächst wird die Prinzipienethik vorgestellt. Anschließend wird auf Gemeinsamkeiten in Bezug auf den Wissenschaftsstatus und die Herausforderungen in der Medizin und in der Pädagogik hingewiesen. Mögliche Anknüpfungspunkte zwischen der Prinzipienethik und einer Ethik der Pädagogik werden untersucht.
Kennzeichnend für die bildungspolitische Diskussion nach PISA ist, dass die Ergebnisse in wenig differenzierter Weise für die unterschiedlichsten Positionen in Anspruch genommen werden. Hierzu tragen auch typische Rezeptionsprobleme bei, wie die Verwechslung von Korrelationen mit Kausalitäten, die durch erstere allein keinesfalls begründet werden können. In dem Beitrag wird derartigen Rezeptionsproblemen wie auch den Möglichkeiten des bildungspolitischen Missbrauchs nachgegangen. Mit besonderem…
Die bildungspolitische Forderung nach verstärkter Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung hat dazu geführt, dass berufliche Fortbildungsqualifikationen auf ein Hochschulstudium angerechnet werden können sollen. In einem Modellprojekt wurde daher ein quantitatives Instrument zur Bestimmung des Niveaus von Lerneinheiten entwickelt, das bei Äquivalenzvergleichen beruflicher Fortbildungsqualifikationen mit Hochschulstudiengängen Verwendung findet
Anhand von Blended-Leaming-Szenarios werden Anforderungen an die Qualität des didaktischen Konzepts für das E-Learning aus medienpädagogischer Perspektive skizziert.
Nachgezeichnet werden die Potentiale der Konstruktivismus-Debatte für die (Erwachsenen) Pädagogik in den zwei Spannungsfeldern: Erkenntnis und Handeln und innerer und äusserer Systematik im Erwachsenenlernen.
Vorgestellt werden Entwicklungslinien und Charakteristika der aktuellen Jugendsubkulturen in Deutschland. Anstatt des früher beherrschenden Appell-Verhaltens der Jugendlichen, haben sie heute ein stärkeres Ausdrucksverhalten enwickelt. Bestimmend sind demnach heute, das Prinzip der Bricolage (Levi Strauss), der zerstreute Blick und situationsgebundene Ausdrucksformen.
Der Beitrag referiert Teile eines Forschunsprojekts, dass sich anhand schriftlicher und mündlicher Quellen mit der Frage auseinandersetzt, inwieweit die Arbeiter- und Bauernfakultäten der DDR zwischen 1946 und 1962 ein Experiment zur Herstellung sozialer Gerechtigkeit waren oder sich auf die Funktion der Heranbildung einer SED-loyalen neuen Elite reduzieren lässt. Als Ergebnis wird herausgestellt, dass diese Institution bildungsgeschichtlich - unabhängig von der ideologischen Vereinnahmung…
Aus Anlass einer Festrede zum 80.Geburtstag von Hans Tietgens stellt der Autor die Rezeption des Konstruktivismus durch H. Tietgens dar. Gewürdigt werden dabei die theoretischen Grundpositionen, Erwachsenen-Anthropologie, Vernunft- und Wirklichkeitsbegriff, Didaktik von H.Tietgens und ihr impliziter Bezug zu einem kritisch verstandenen Konstruktivismus.