Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Maßstäbe, die zwischen professioneller und organisationaler Logik liegend an erwachsenenpädagogische Lehre angelegt werden – und zwar aus Sicht der Träger und Weiterbildungseinrichtungen, der Bildungspolitik und der Wissenschaft. Darüber hinaus fasst er verschiedene Strategien zur Verbesserung der Lehre zusammen, identifiziert offene Fragen zeigt auf, Lehre ein Konstrukt ist, das von der Perspektive des Betrachters abhängt.
Bildung im Alter zielt auf Orientierung und erweiterte Handlungsspielräume sowie auf Vernetzung in der realen und digitalen Welt – um den Herausforderungen und Chancen beim Älterwerden positiv begegnen zu können. Als erfolgversprechend erweist sich der Ansatz, dass das Bildungspersonal in Einrichtungen der Erwachsenenbildung als Lern- und Engagementbegleitung engagierte Digitalpat*innen weiterbildet und in deren Praxis fachlich unterstützt.
Die aktuellen PIAAC-Ergebnisse bestätigen im internationalen Vergleich die besorgniserregenden Daten der nationalen leo. – Level-One Studie, die 2011 in Deutschland 14,5 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung als funktionale Analphabeten identifizieren konnte. Beide Studien wirken mit ihren Ergebnissen stark in die aktuellen bildungspolitischen Diskussionen zu Fragen der Grundbildung ein. Um die Stärken beider Studien für den Weiterbildungsbereich herauszuarbeiten, wird im Beitrag in einem kurz…
Wir berichten über Ergebnisse eines DFG-Vorprojekts1 zur Genese von Weiterbildungsinteressen. Dabei fokussieren wir auf die Interessegenese während einer Weiterbildungsteilnahme. Als theoretische Eckpunkte werden die Münchner Interessetheorie und die pragmatistische Theorie kurz skizziert. Empirisch erkunden wir, wie Interessegenese mit qualitativen Analysen erforscht werden kann. Auf Basis vorangegangener Forschung stellen wir Charakteristika der drei Interessephasen Latenz, Expansion und Komp…
Mit dem Aufkommen postindustrieller Arbeitsverhältnisse werden Lernen und Weiterbildung zu einem wichtigen Erfolgsfaktor in Unternehmen. In einer zunehmend kundenorientierten und globalisierten Ökonomie ist ein reflexives Arbeitshandeln sowohl im Hinblick auf subjektbezogene Entwicklungen als auch auf Arbeitsumgebungen und Strukturen möglich und notwendig geworden. Diese doppelte Reflexivität wird in einem Bedingungsrahmen reflexiven Handels zusammengefasst und begründet sich theoretisch wesent…
Die DIE-Redaktion stellte gleichlautende Fragen an einen männlichen und eine weibliche Autor/in zum Thema Geschlechterdemokratie: nach der Bedeutung des Begriffs, seiner gesellschaftlichen Entwicklung in den letzten 10 Jahren und danach, welche Anforderungen an Bildung sich daraus ableiten. Barbara Stiegler vertritt eine dekonstruktivistische Sicht auf Geschlechterdemokratie, in der es keine speziellen weiblichen oder männlichen Zuschreibungen gibt. Vor diesem Hintergrund analysiert sie die Ve…
Lehrende in der Erwachsenenbildung werden intensiv in ihren kommunikativen Kompetenzen gefordert. Der Lernerfolg hängt maßgeblich von Vermittlungsaspekten des Lernstoffs ab: Rhetorische und stimmliche Prozesse erweisen sich als bedeutsam für die Lernatmosphäre, die Gruppendynamik, die verständliche Wissensvermittlung und das Anstoßen von Gruppen- und Feedbackprozessen. Deshalb ist für Lehrende in der Erwachsenenbildung ein möglichst fundiertes und umfassendes Repertoire kommunikativer Kompetenz…
Die Autorin arbeitet als selbständige Trainerin, Supervisorin und Beraterin. In ihrem Artikel beschreibt sie ihre Erfahrungen und stellt mit der Marketingstrategie des 4P-Modells (Produkt, Platzierung, Promotion-Preis) ihren Weg vor, der sie in eine erfolgreiche Selbständigkeit in der Erwachsenenbildung führte.
Je kleiner ein Unternehmen, desto geringer fällt die Weiterbildungsquote der Beschäftigten durchschnittlich aus. Weiterbildungsverbünde sind geschaffen worden, um KMU dabei zu unterstützen, Weiterbildungsbedarfe zu identifizieren und geeignete Angebote zu finden. Die Autor*innen berichten anhand von Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitung über förderliche und hinderliche Faktoren in der Errichtung der Verbünde.