Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Lernwiderstände sind das Ergebnis pädagogischen und didaktischen Handeln. Der Artikel referiert die Ergebnisse zweier Forschungsvorhaben an der Universität Kaiserslautern, die identitätsbezogene und emotionale Aspekte von Lernwiderständen untersuchen. Beide Aspekte wurden in der Lernwiderstandsforschung bisher zu wenig betrachtet. Sie sind wesentlich für das Einordnen von Lernwiderständen und für die Überprüfung des eigenen pädagogischen Handelns.
Am Beispiel der beruflichen Weiterbildung zeigen die Autorinnen auf, dass organisiertes Lernen die Bedarfe der Individuen vielfach nicht berücksichtigt und somit Lernwiderstände in Form von passiver Verweigerung und Nichtbeteiligung erzeugt. Um diese Widerstände produktiv nutzen zu können, ergibt sich die Notwendigkeit einer reflexiven und subjetbezogenen Lernberatung.
Die Höhere Bauernschule wird in der zeitgenössischen Bezeichnung „Pflanzschule für tüchtige Communevorsteher und Ständedeputierte“ (1841) genannt. Ihr geistiger Begründer war Carl Friedrich Hermann Klenze (1795-1878). Sie war die erste Heimvolkshochschule in Deutschland, bestand jedoch nur bis 1849. Der pädagogische Ansatz der „Pflanzschule“ kann als ein früher Versuch der Integration politisch-allgemeiner und beruflicher Fortbildung gelten.
Wie wirken Praxis, Empirie und Theorie der Erwachsenenbildung zusammen? Der Autor beschreibt kennzeichnende Merkmale und Aufgaben, um ausgehend von dieser Analyse die Notwendigkeit einer Vermittlung zwischen den drei Bereichen darzulegen. Ziel ist es, Kernpunkte der Erwachsenenbildung herauszuarbeiten, sie einem wissenschaftlichen Diskurs zu unterwerfen und gemeinsam überprüfbare Kriterien festzulegen, um Kontinuität und Qualität des Diskurses sicher zu stellen.
Die vom DIE eingesetzte Projektgruppe benennt für die Forschungsfelder der Erwachsenenbildung den historischen Kontext, die historischen Quellen, den historischen Forschungsstand. Sie benennt zukünftige Aufgaben und gibt Empfehlungen für das DIE, Verbände und Einrichtungen der EB, für die Wissenschaftsdisziplin und Drittmittelgeber.
Der Beitrag liefert eine kurze Übersicht über einige Ergebnisse zur Entstehung und Auflösung von inneren Konflikten, die im Rahmen eines von der Verfasserin geleiteten Forschungsprogramms zur mentalen Selbstregulation in Lernprozessen von Erwachsenen gewonnen wurden sowie um praktische Konsequenzen für die Erwachsenenbildung.
Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Modellprogramms „Lernregionen und Lebensqualität der ‚Generation Plus‘“ haben sich von 2009 bis 2011 auf Einladung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) Partner aus Wissenschaft und Praxis in regelmäßigen Zusammenkünften zum Thema Verbesserung der Weiterbildungssituation älterer Menschen in ausgewählten Lernregionen ausgetauscht. Die folgende Veröffentlichung beinhaltet die Ergebnisse der drei…
Tätigkeitsfelder in der Erwachsenenbildung erscheinen entgrenzt: Verwaltungsmitarbeiter/innen üben auch pädagogische Tätigkeiten aus – wie z.B. Beratung – und hauptamtlich tätige pädagogische Mitarbeiter/innen sind ebenso mit Administration – z.B. in der Projektverwaltung – beschäftigt. Verwaltungsmitarbeiter/innen sind für die pädagogische Funktion von Erwachsenenbildungseinrichtungen qualitativ und quantitativ wichtig, werden aber gleichwohl in der Forschung wie in Personalentwicklungsmaßnahm…
In PIAAC werden international Grundkompetenzen von Erwachsenen erhoben. In Deutschland ist die Bevölkerung seit der ersten Erhebung 2012 durch Einwanderung gewachsen und die Alterung der Gesellschaft weiter fortgeschritten. Darüber hinaus hat die Corona-Pandemie Kontakte und damit auch Bildung zeitweise massiv beeinträchtigt. In diesem Beitrag zeigen wir, wie sich Lesekompetenzen zwischen sozialen Gruppen in Deutschland unterscheiden und wie sich diese Unterschiede zwischen 2012 und 2023 entwi…