Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Fritz Laack (1900-1990) war ein führender Repräsentant der deutschen Erwachsenenbildung des 20. Jahrhunderts. Er bekleidete dabei verschiedene Ämter. Zum Beispiel war er Geschäftsführer der neu gegründeten „Deutschen Schule für Volksforschung und Erwachsenenbildung“, und Mitherausgeber der Zeitschrift „Freie Volksbildung“ Er verfasste Grundlagenwerke zur Geschichte der Erwachsenenbildung, insbesondere zur Heimvolksschule und zur Deutschen Schule für Volksforschung und Erwachsenenbildung.
Friedrich Eberhard von Rochnow war 1791 Mitbegründer der Märkischen Ökonomischen Gesellschaft zu Potsdam und wurde ihr erster Direktor. Die Gesellschaft beschäftigte sich mit allen zeitgenössischen Themen zur Hebung der landwirtschaftlichen und gewerblichen Produktion.
Der vorliegende Beitrag befasst sich aus erwachsenenpädagogischer Sicht mit der Debatte um organisationales Lernen. In den Ansätzen zum organisationalen Lernen werden die Organisationsmitglieder meist als Träger organisationaler Lernprozesse angesehen, lerntheoretische Grundlagen und Ausführungen sind hingegen nur rudimentär verankert. Dabei bietet die Ausarbeitung eines lerntheoretisch fundierten Ansatzes einiges an Potential zur Reflexion und Entwicklung erwachsenenpädagogischen Handelns in O…
80 % der Bevölkerung interessieren sich für Angebote zur Katastrophenvorbereitung – doch nur 42 % haben sich bislang tatsächlich damit beschäftigt, und Vorsorge ist sozial deutlich ungleich verteilt. Während die Politik Zivilschutz vor allem in der Schule verankern will, fallen die entscheidenden Vorsorgeentscheidungen im Alltag Erwachsener. Sophie Lacher-May plädiert dafür, Disaster Preparedness als Aufgabe öffentlich geförderter Erwachsenenbildung zu verstehen – und zeigt, was sich dafür von …
Das Erasmus+-Projekt Psychosoziale Basisbildung hat sich der Frage gewidmet, wie sich Menschen trotz widriger (gesellschaftlicher) Umstände als selbstbewusste und selbstwirksame Individuen wahrnehmen können. Die Autoren stellen die Hintergründe und Ziele einer Psychosozialen Basisbildung vor.
Bürgerschaftliches Engagement gewinnt in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Wertschätzung. Auch im erwachsenenpädagogischen Diskurs erhöht sich die Aufmerksamkeit im Kontext lebenslangen Lernens. In diesem Beitrag diskutiert der Autor, wie Erwachsenenbildung Lernprozesse, die in gesellschaftlichen Handlungszusammenhängen stattfinden, unterstützen, begleiten oder gar initiieren kann. Auf der Grundlage eigener empirischer Erhebungen untersucht er Bürgerschaftliches Engagement als Handlungs…
In der öffentlichen Debatte wurden in den letzten Jahren Computerspiele zumeist äußerst kritisch betrachtet. Dabei wurden häufig die negativen Folgen des Konsums von Computerspielen diskutiert. Schlagwörter wie „Killerspiele“, „Computerspielesucht“ und „soziale Isolation“ durch Computerspiele waren in der Debatte zu vernehmen (vgl. Mies, 2008). Bei einer differenzierteren Betrachtung von Computerspielen wird deutlich, dass Computerspiele neben den Risiken auch durchaus positive Wirkungen haben,…
Der Beitrag fokussiert Herausforderungen, die das Inklusionsparadigma an Angebotsplanung und –realisierung richtet. Es werden vier strategische Herangehensweisen vorgestellt, die den Einstieg in eine inklusive Erwachsenenbildung erleichtern können. (1) Vorhandene Angebote sind für Menschen mit Behinderungen grundsätzlich besser zugänglich zu machen. (2) Der Bereich kultureller Bildung kann als besonders prädestiniert fokussiert werden. (3) In Angebotsformen für Lerngruppen mit großer Heterogeni…
Der Beitrag diskutiert Validierungsverfahren zum Hochschulzugang auf der Grundlage beruflicher Qualifikation. Dieses Spannungsfeld wird anhand des Eingangsprüfungsverfahrens (§38 HmbHG) der Universität Hamburg bearbeitet, in dem die Studierfähigkeit beruflich Qualifizierter bewertet wird. Von Interesse ist die qualitative Rekonstruktion von subjektiven Bildungsentscheidungsprozessen in temporalen Übergangsperioden. Hierzu werden Ergebnisse einer Erhebung mit beruflich qualifizierten Studierende…