Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Der vorliegende Artikel stellt die Ergebnisse einer Untersuchung des Autors zu (bildungs-)politischen Ansichten von polnischen Pädagogik-Studierenden vor. Die Untersuchung erfolgte im Anschluss an die jüngsten Parlamentswahlen in Polen (2015), bei denen die Partei „Prawo i Sprawiedliwosc“ („Recht und Gerechtigkeit“, PiS) die absolute Mehrheit gewonnen hatte. Das Wahlprogramm dieser Partei kündigte radikale Änderungen an, ebenfalls im Bildungswesen. Das Ziel der Studie war die Erkundung des Inte…
Sowohl die Frauenbewegungen um 1900 als auch die feministischen Aufbrüche seit Ende der 1960er Jahre waren eng mit Bildungsfragen verbunden. Dieser Beitrag markiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bewegungen in Bezug auf Bildung. Für beide Bewegungen ist Bildung, so die Autorin, ein Politikum. Bildungsprozesse in frauenbewegten Kontexten kennzeichnet sie als »spezifische Grenz-Erfahrungen«, und die Auseinandersetzung mit diesen Grenzen dauere auch heute noch an.
Die Teilnahme an sozialen Bewegungen kann Bildungsaufstiege fördern und Bildungswege stabilisieren. Zu diesem Schluss kommt Ingrid Miethe nach der Durchführung einer Studie mit 85 biografisch-narrativen Interviews mit erfolgreichen Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern. Im Beitrag werden fünf Aspekte vorgestellt, die die Verbindung von Bewegungsengagement und Bildungsaufstieg verdeutlichen.
Der Autor zeichnet die »Bildungsbemühungen« rechter Bewegungen und Organisationen nach und stellt Organe, Mittel und Inhalte dieser Bemühungen vor. Er plädiert für eine klare und deutliche Auseinandersetzung mit rechten Organisationen und Inhalten, in der es die Aufgabe der politischen Bildung ist, die Leitgedanken, Wirkungszusammenhänge und den großen Mehrwert pluralistischer Demokratie zu verdeutlichen.
Erwachsenenbildung muss mit (oft knappen) Ressourcen haushalten und ist zugleich pädagogischen Idealen verpflichtet. Anhand von Leitbildern wird dargestellt, wie sich dieses Spannungsverhältnis zwischen den »Leitinstitutionen« Bildung und Wirtschaft in der Wertorientierung von Volkshochschulen niederschlägt. Gezeigt wird, dass sich Volkshochschulen in ihren Leitbildern auf »Bildung« rückbeziehen und dass zugleich jeweils unterschiedlich die Notwendigkeit wirtschaftlichen Handelns thematisiert w…
Der Autor zeichnet in seinem Text sechs in den USA vorherrschende Sichtweisen auf Erwachsenenbildung nach und entwickelt dabei zugleich ein Gesamtbild US-amerikanischer Erwachsenenbildung.
Der Begriff „Popular Education“ wird seit geraumer Zeit intensiv diskutiert. Wenn von „Popular Education“ die Rede ist, so werden verschiedene Perspektiven eingenommen, ohne aber dass die Sprecher miteinander kommunizieren. Es gibt die Tendenz, den Begriff eng und formelhaft zu fassen. Dem halte ich entgegen, dass es vier Traditionslinien gibt, deren Gemeinsamkeit ich bei aller Diversität im Folgenden nachzeichnen werde.
Die Autorin berichtet in diesem Beitrag von den sehr persönlichen Erfahrungen als Lehrerin im Bereich „Popular Education“. Barbara Bee hat seit über 30 Jahren Unterrichtserfahrung mit armen und benachteiligten Schülern und Studenten. Sie ist inspiriert von der Freireschen Pädagogik und wird heute als eine der führenden Pädagoginnen in Australien geschätzt. Sie berichtet davon, wie die Lehrer früher, in den 1970er und 1980er, angehalten wurden, das Curriculum gemeinsam mit den Lernenden auszuhan…