Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Was nahe liegt, muss nicht selbstverständlich sein. Für die Erwachsenenbildung ist keineswegs evident, was eigentlich den Erwachsenen konturiert, der sie konstituiert. Zur vertieften Klärung dieses bislang übersehenen und doch fundamentalen Themas gibt es keinen besseren Anlass als das Jubiläum zum 20-jährigen Erscheinen einer Zeitschrift, die die Bildung der Erwachsenen im Namen führt. Wie es scheint, ist die Suche nach dem Erwachsenen auch mit dieser Ausgabe nicht gänzlich erledigt.
Macht Bildung glücklich? Wohl kaum zwangsläufig. Bildungsprozesse können aber bei Lernenden wie bei Lehrenden Momente des Wohlbefindens und höchster Zufriedenheit auslösen. Roger Willemsen nennt diese Momente im Interview „epiphanisch“. Nun hat gerade die Erwachsenenbildung auch Glück „im Angebot“ – Gründe genug für die DIE-Redaktion, mit dem Marienkäfer-Heft auf die Suche nach unterbelichteten Aspekten des Bildungshandelns zu gehen.
Das Heft dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung 1996. Neben dem Einführungsvortrag sind die Referate aus den folgenden Arbeitsgruppen vertreten: 1: Institutionalisierung - Deinstitutionalisierung 2: Lebenslauf und Patchworkbiographien 3: Konstruktionsprobleme einer Erwachsenendidaktik 4: Mediendiffusion - von der Konfusion zur Kompetenz 5: Professionalisierung - Entprofessionalisierung
Die Politik hat auf die Corona-Pandemie mit starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens und mit Kontaktverboten reagiert. Auch der Bildungsbereich ist davon stark betroffen – nicht nur Schulen und Kindertagesstätten wurden für längere Zeit geschlossen, auch in der Erwachsenen- und Weiterbildung durften keine Präsenzveranstaltungen stattfinden. Wie wirken sich die Einschränkungen auf die Einrichtungen der EB / WB aus? Redakteur Jan Rohwerder sprach Anfang Mai mit Dr. Marie Batzel (vhs Neuss)…