Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Staatliche Steuerung erfolgt im kaum regulierten Weiterbildungsbereich überwiegend indirekt über Förderprogramme und Bildungsinitiativen. Geld als Medium spielt also eine zentrale Rolle und wird auch zur Verbreitung von Qualitätsmanagementsystemen eingesetzt. Qualitätsmanagement selbst entfaltet ebenso seine steuernde Funktion im Weiterbildungssystem, wobei unterschiedliche Modelle unterschiedliche Ansatzpunkte zur Qualitätsentwicklung betonen. Der Beitrag geht auf Basis einer Expertenbefragung…
Bildung für ältere Menschen hat vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Erforschung und der bildungspraktischen Arbeit stand dabei primär die Gruppe der „jungen Alten“. Systematisch ausgeblendet wurde lange Zeit das Thema Hochaltrigkeit. Die Autorin zeichnet Entwicklungslinien und blinde Flecken der Altersforschung und -bildung auf und plädiert für eine Neuorientierung des Bildungsansatzes im Kontext der An…
Der Beitrag nimmt die Reformdynamik bei der Umstellung des Studiums auf zwei Zyklen zum Anlass, richtungweisende Entscheidungen aufzuzeigen, die für Studienangebote im Bereich der Erwachsenenbildung getroffen werden müssen. Einen wichtigen Bezugspunkt bildet die Frage, inwieweit die Reform bisherige Bemühungen um eine Professionalisierung der Erwachsenenbildung konterkariert. Dabei wird auf Erfahrungen an der Ruhr-Universität Bochum zurückgegriffen, die gestufte Studiengänge bereits eingeführt …
Der Beitrag thematisiert die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für theoretische Grundlagen didaktischer Ansätze in der Erwachsenenbildung. Strukturelle Geschlechterverhältnisse ebenso wie soziale geschlechterbezogene Konstruktionen prägen die Erwachsenenbildungsforschung, die Institutionen, die Bildungssituationen, das Bildungsverständnis sowie die am Bildungsgeschehen beteiligten Personen und ihre LebensweIten. Diese Ausgangsbedingungen erfordern Standortbestimmungen der Erwachsenenbildung in…
In dem Beitrag werden das für die deutsche Bildungsdiskussion neuartige Literacy-Konzept und einige der Resultate von IALS vorgestellt, wobei Parallelen, aber auch Differenzen zur PISA-Untersuchung aufgezeigt werden. Es wird nach den Ursachen für den zentralen Befund der fehlenden Basiskompetenzen gefragt, wobei auf Zusammenhänge zwischen veralteten Lehrmethoden und häufig beklagten stagnativen Tendenzen in der deutschen Gesellschaft hingewiesen wird. Zum Schluss werden Folgerungen aus den Befu…
Auf der empirischen Basis der Analyse von Beratungsfällen sowie Gruppendiskussionen mit Leitenden und Beratenden von Weiterbildungsorganisationen werden Gütestandards für die Organisation von Weiterbildung herausgearbeitet, die Voraussetzung sowohl für die Vergleichbarkeit von Einrichtungen als auch für deren Bewertung durch interne und externe Evaluationen sowie durch Kunden sein könnten.
Durch ihren Einsatz in der Erwachsenenbildung resp. als zusätzlicher Lernort neben der Erwachsenenbildung führen Medien zu Entgrenzungen des Lernortes und sind zugleich selbst Ort von Entgrenzungen. In einer medienanalytischen Perspektive wird aufgezeigt, wie durch die Medien publizistische Kommunikatoren in das didaktische Dreieck aufgenommen werden und damit die pädagogische Rahmung der Lernsituation aufweichen. Zugleich kristallisieren sich neue Strukturen heraus, die die Bedeutung von Fachd…
Das Schwerpunktthema des vorliegenden REPORT greift sowohl die bildungspolitische als auch die forschungspolitische und forschungsmethodische Seite des Themas PISA und Weiterbildung auf. Die Beiträge reichen von der Einschätzung der Weiterbildungs-relevanz von PISA bis hin zur methodenkritischen Diskussion eines zu konzipierenden PISA für Erwachsene.
Der Umgang mit Unsicherheiten, Mehrdeutigkeiten und Ambivalenzen stellt eine individuelle, gesellschaftliche und politische Herausforderung dar. Das Heft möchte Ambiguität und Ambivalenz in ihren verschiedenen Bezügen zur Erwachsenenbildung theoretisch und empirisch betrachten. Dabei soll der ambivalente Charakter von Ambiguität als bildungsproduktives und zuweilen auch -hinderliches Phänomen deutlich werden.
Volkshochschulen nehmen ihren Bildungsauftrag flächendeckend, thematisch breit und für alle Bürgerinnen und Bürger wahr. Um gleiche Partizipationsmöglichkeiten auch für alle Bevölkerungsgruppen zu schaffen, stehen sie vor der Herausforderung, ihre Arbeit kontinuierlich an gesellschaftliche Entwicklungen anzupassen. Organisationsumfassende Konzepte wie Diversity Management und Interkulturelle Öffnung bieten einen Rahmen, der verschiedene Ebenen der Weiterbildungsarbeit berücksichtigt und auf ihr…