Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
In heutigen Gesellschaftsformen wird Literalität als Voraussetzung für die Teilnahme sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich des täglichen Lebens betrachtet. Sie gilt als Menschenrecht, als Instrument der persönlichen Partizipation (empowerment). Auf internationaler Ebene besteht Konsens darüber, dass Literalität über Chancen entscheidet und den Zugang zu den heutigen Informationsgesellschaften eröffnet. Dennoch sind viele Erwachsene in Industrie- und Entwicklungsländern aufgrund ihr…
Bildungstechnologie, so Isabell Grundschober im Stichwort, sollte didaktisch so ausgerichtet und eingesetzt werden, »dass Lernprozesse unterstützt werden und die Lernenden ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in konkreten Situationen besser einsetzen können.« Neben Beiträgen zur Qualitätsfrage von digitalen Technologien (Schmidt-Hertha), zur Situation der EdTech-Branche (Schmid), zur Professionalisierung der Bildungstechnologie (Weinberger & Niegemann) und zur Zukunftstechnologie Blockc…
Wie hängen Bildung, Macht und Kultur zusammen? Sollten kulturelle Unterschiede in Bildungsveranstaltungen thematisiert werden? Hierüber und über Fragen der Aneignung, der Expertise und der Repräsentation spricht Redakteur Jan Rohwerder mit Dr.in Alisha M. B. Heinemann, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildungsverläufe und Diversität an der Universität Bremen.
Aktuelle Aspekte und Trends von Internationalisierung der Erwachsenenbildung werden in den Beiträgen und im DIE-Gespräch zum Heftthema beleuchtet: Agnieszka Bron beschreibt Internationale Erwachsenenbildung als Wissenschaftsdisiplin, Peter Jarvis skizziert Vor- und Nachteile des internationalen Lern- und Wissensmarktes im Zeichen neuer Technologien ein, Sergio Haddad schildert Themen, Schwerpunkte und die Auswirkungen von Globalisierung auf die Erwachsenenbildung in Lateinamerika, Carolyn Meder…
Welche Kompetenzen benötigen Bürgerinnen und Bürger, wenn es um den Umgang mit digitalen Medien geht? Der Autor zeichnet Unterscheidungen von Medienkompetenz und Medienbildung nach und kommt zu dem Schluss, dass neben Kompetenzen in der Anwendung kritisch-reflexive Elemente im Umgang mit digitalen Medien vermittelt werden sollten.
Gegenstand dieses Lehrbuchs ist der Einfluss der digitalen Transformation auf die Erwachsenen- und Weiterbildung. Anhand eines alle Kapitel miteinander verbindenden Fallbeispiels bereiten die vier Autor/innen aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung auf und verbinden sie mit Fragen von Bildungs- und Lernprozessen Erwachsener, mit Anforderungen an Lehrende, Planende und Beratende, mit organisationalen Veränderungen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Hierbei werden folgende Schwerpunkte …
Familie ist ein Lernort mit besonderen Eigenschaften. Lernprozesse gibt es dort aber nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei erwachsenen Familienmitgliedern. Diese Lernprozesse der älteren Generationen werden unter Rückgriff auf die qualitative IgelMedia-Studie am Beispiel des Medienkompetenzerwerbs analysiert. In Bezug auf die Erwachsenenbildung kommt der Autor zu dem Schluss, dass diese innerfamiliären Lernprozesse Beachtung finden und nicht nur die Vermittlung neuen Wissens, sondern auch…
Aus der Perspektive der Kognitions- und Emotionspsychologie und der Hirnforschung werden Erklärungsansätze dafür entwickelt, warum Lehren und Lernen aus inhärenten Gründen grundsätzlich schwierig sind.