Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Autorin berichtet in diesem Beitrag von den sehr persönlichen Erfahrungen als Lehrerin im Bereich „Popular Education“. Barbara Bee hat seit über 30 Jahren Unterrichtserfahrung mit armen und benachteiligten Schülern und Studenten. Sie ist inspiriert von der Freireschen Pädagogik und wird heute als eine der führenden Pädagoginnen in Australien geschätzt. Sie berichtet davon, wie die Lehrer früher, in den 1970er und 1980er, angehalten wurden, das Curriculum gemeinsam mit den Lernenden auszuhan…
Durch die Gestaltung von Lernarrangements können Erwachsenenbildner/innen die Entscheidungen der Lernenden in Lehr-/Lernsituationen beeinflussen. Solche Einflussnahmen sollen lernwirksame Entscheidungen der Adressat/inn/en von Bildungsangeboten verbessern helfen, um deren Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Abzulehnen sind dagegen all jene Bestrebungen, die dem Lernenden Einstellungsänderungen aufnötigen. Vielmehr sollen die Lernenden die Nützlichkeit ihrer getroffenen Entscheidung an den je e…
In heutigen Gesellschaftsformen wird Literalität als Voraussetzung für die Teilnahme sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich des täglichen Lebens betrachtet. Sie gilt als Menschenrecht, als Instrument der persönlichen Partizipation (empowerment). Auf internationaler Ebene besteht Konsens darüber, dass Literalität über Chancen entscheidet und den Zugang zu den heutigen Informationsgesellschaften eröffnet. Dennoch sind viele Erwachsene in Industrie- und Entwicklungsländern aufgrund ihr…
Das Potenzial von OER in der Bildung ist – vor allem in der Erwachsenen- und Weiterbildung – noch nicht ausgeschöpft. Das liege auch an bestehenden Unsicherheiten und Herausforderungen für rechtssicheres Handeln, legt die Autorin dar – und zeigt auf, wie diese überwunden werden können.
Oscar Olsson war einer der treibenden Kräfte beim Aufbau von Study Circle in Schweden Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese richteten sich an die ärmere Landbevölkerung und Arbeiter. Historisch waren die Study Circle eng mit den Prinzipien der „Popular Education“ in sozialen Bewegungen, insbesondere der Arbeiterbewegung, verbunden.
Ein sektoraler Qualifikationsrahmen für die Weiterbildung kann zu einem einheitlichen Bezugspunkt der Weiterbildung werden. Mittlerweile existieren Projekte wie Flexi-Path, QF2TEACH oder die Studie »Key competences for adult learning professionals«, die sich als Puzzlestücke zu einem größeren Konzept zusammenführen ließen. Den Vorteil eines sektoralen Qualifikationsrahmens sehen die Autorinnen darin, dass ein SQR-WB näher am Weiterbildungssystem ist als allgemeine Qualifikationsrahmen.