Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Corona hat vieles auf den Kopf gestellt und erforderte eine enorme Anpassungsleistung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Doch was bleibt davon dauerhaft bestehen? Welche Veränderungen waren überraschend und welche sind wider Erwarten nicht eingetreten? Darüber spricht Redakteur Jan Rohwerder mit Anne Becke vom Verein Leben mit Behinderung Hamburg, mit Andreas Grünewald von der Deutschen Angestellten-Akademie Kiel, mit Dr. Christine Schäfer von der Kreisvolkshochschule Barnim sowie mit Dr…
Werden Spiel und Freude in der Erwachsenenbildung ausreichend gewürdigt? Der Autor gibt ein erfahrungsgesättigtes und emphatisches Plädoyer für den durchdachten Einsatz von Spielen – für mehr Spaß und Freude in der Bildung.
Die 17 Nachhaltigkeitsziele und damit auch Bildung für Nachhaltige Entwicklung sind durchzogen von Zielkonflikten. Wie mit dieser inhärenten Ambiguität in der Bildungspraxis produktiv umgegangen werden kann, zeigt die Autorin am Beispiel des Programms der vhs Essen und plädiert dafür, Ambiguitäten als Ausgangspunkt und Ziel von Aushandlungsprozessen zu verstehen.
Sechs Personen aus Wissenschaft, Praxis und Politik stellen sich sieben herausfordernden Fragen. 6 mal 7 wäre, na klar, die Antwort auf die »endgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest«, zumindest bei Douglas Adams. Gut, dass die sechs Weggefährt*innen der weiter bilden hier zusammen nur 33 Antworten geben. Aber die haben es in sich. Die Fragen stellte Peter Brandt.
Wie groß ist die Gefahr, die von der extremen Rechten für die Bildung ausgeht? Wie geht sie vor, um die Erwachsenen- und Weiterbildung zu beeinflussen? Und wie können sich Einrichtungen dagegen wehren? Darüber spricht Redakteur Jan Rohwerder mit Prof. Dr. Anke Grotlüschen von der Universität Hamburg, die rechte Strategien und Gegenmaßnahmen im Projekt »Brandmauern im Bildungswesen« untersucht, mit Dr. Sabine Koppe von der Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen und mit Richard Gebhardt von der vh…
Personen mit Migrationshintergrund im Erwerbsalter rücken vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmend in den Fokus von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft – so auch zunehmend von Weiterbildung. Dieser empirische Beitrag analysiert auf Grundlage des Sozio-ökonomischen Panels die Zusammenhänge zwischen soziokulturellen Determinanten, die theoretisch in das handlungstheoretisch-individualistische Modell der Sozialintegration von Esser eingebettet sind und der beruflichen Weiterbildun…
Erwachsenenbildung ist als Beruf weder nach außen klar abgegrenzt noch nach innen klar konturiert. So entsteht eine ambivalente Situation: Einerseits gibt es Berufsmöglichkeiten diesseits und jenseits der institutionalisierten Erwachsenenbildung. Andererseits droht die Verpflichtung auf einen im engen Sinne pädagogischen Berufszweck ebenfalls diesseits und jenseits der Grenze zu bröckeln. Die Autorin knüpft an einer Rede W. Schulenbergs aus dem Jahre 1969 an und zeigt Perspektiven für die Profe…
Eine wichtige Vorarbeit für die EQF-Debatte in der Profession der Erwachsenenbildung ist die Sondierung von einschlägigen Kompetenzprofilen. Im Vorfeld einer europäischen Konferenz sind im Rahmen eines EU-geförderten Projekts solche Profile in europäischen Ländern gesichtet, verglichen und auf ihre Anschlussfähigkeit zum Qualifikationsrahmen geprüft worden. Der ursprünglich in Englisch publizierte Beitrag liegt hier gekürzt auf Deutsch vor.
Laut leo-Studie (2010) erreichen 7,5 Mio Personen in Deutschland nicht einen bestimmten Mindeststandard der schriftsprachlichen Kompetenz und werden daher als „funktionale Analphabeten“ eingestuft. Das Sozial- und Bildungsprofil dieses großen Personenkreises unterscheidet sich von dem der kleinen Teilgruppe, auf die sich bisherige Studien zum Analphabetismus meist stützen, nämliche die Teilnehmenden an Alphabetisierungskursen. Während diese größtenteils eine Sonder-bzw. Förderschule besucht hab…