Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Der Begriff »Lernort« nimmt in der Erwachsenenbildung ständig breiteren Raum ein – im lebenslangen Lernen wird immer und überall gelernt, und immer neue Plätze werden als Lernorte deklariert. Dennoch ist der Begriff nicht klar definiert und beinhaltet zahlreiche Facetten. Die »DIE Zeitschrift« trägt zur Klärung bei, wirft einen Blick auf die Geschichte des Lernortbegriffes in der Berufs- und Erwachsenenbildung, erinnert an antike Lernorte, benennt die Aufgaben von Lernorten im lebenslangen Lern…
Für die Sicherung des handelnden Zusammenwirkens in Organisationen sind neben (in-)formellen Strukturen auch die Sicht- und Handlungsweisen der Führungskräfte und ihre gezielte Einflussnahme zentral. Wie Führungskräfte diese Aufgabe ausgestalten, wird bislang jedoch kaum auf institutionelle Einflüsse der Organisationsumwelt zurückgeführt. Vor diesem Hintergrund erkundet der vorliegende Band im Rahmen einer kontrastiven Fallstudie aus einer neoinstitutionalistischen Perspektive, inwiefern sich d…
Konfuzius war Gelehrter und Begründer des Konfuzianismus, Erziehungsphilosoph und Lehrer. Dem lebenslangen Lernen kommt nach Konfuzius ein zentraler Stellenwert zu. Nach ihm macht erst das Lernen den Menschen zum Menschen.
In seinen Lebenserinnerungen hält der 1869 in Buchholz geborene Dr. Anton Heinen 1932–1934 kritisch Rückschau vor allem auf seine Berufsbiografie im katholischen Bildungssystem von 1893 bis 1918 und auf dessen Institutionen. Außerdem beschäftigt er sich ebenso mit Fragen des beruflichen wie des privaten Handelns als Geistlicher. Auf diesen „Rechenschaftsbericht“ stieß Dr. August Pieper (1866–1942) in Heinens Nachlass. Von Pieper stammt die in dieser Ausgabe enthaltene kurze Einleitung und in…
Die Historiographie der Erwachsenenbildung zeichnet bis heute ein nahezu einheitlich optimistisches Bild von Aufklärung. Die Subjekte werden dabei zu lernwilligen und bildungsfähigen Menschen erklärt, die dank der Fortschritte im Aufklärungsprozess zu mündigen Bürgern reifen. Individualgeschichtliche Quellenbelege, wie sie mit dem „Magazin zur Erfahrungsselenkunde“ (1783-1793) vorliegen, werden dabei nicht berücksichtigt. Karl Philipp Moritz als Herausgeber des Periodikums für „Gelehrte und Ung…
Spätestens seit Francis Bacon ist Wissen mit der Frage der Macht zusammenzudenken. Diese Verknüpfung bezog sich zunächst auf den Gebrauch wissenschaftlichen Wissens auf natürliche Zustände und deren Beherrschbarkeit. Spätestens in der Aufklärung wurde die Problematik bezogen auf gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse. Die Arbeiterbewegung hat dann Entstehung, Verbreitung und Zugang zum Wissen als Teil der Klassenfrage enttarnt. Insofern ist der bei Foucault generalisierte Horizont der Macht …
Angesichts der zunehmenden Entgrenzung des Lernens zeigt sich die Notwendigkeit, auch den Begriff des Lernortes neu zu dimensionieren. Ausgehend von einem Lernortverständnis, das sich an konkret-räumlichen Gegebenheiten im Rahmen organisierter Bildungsangebote orientiert, wird zunächst die Diskussion zum informellen Lernen für die Lernortdebatte fruchtbar gemacht, bevor auf das Verhältnis von Ort und Raum und die Bedeutung virtueller Lernorte bzw. -räume eingegangen wird. Der Beitrag kommt dabe…